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Senvion drückt im Windenergiemarkt Japan aufs Gas

Hamburg/Tokio – Der Hamburger Windenergieanlagen-Hersteller Senvion steigt tiefer in den Windkraftmarkt Japan ein. Neben der Eröffnung eines Büros in Tokio wird Senvion auch einen neuen Windpark errichten.

Senvion hat die Bestätigung für die Lieferung von drei Turbinen für einen Windpark in Japan erhalten. In dem Windpark werden drei Senvion MM92-Turbinen mit einer Gesamtnennleistung von mehr als sechs Megawatt (MW) zum Einsatz kommen, die für extreme Windlasten entwickelt wurden.

Spannende Zeit für Windenergie in Japan

Senvion setzt für das Büro in Tokio auf ein erfahrenes und lokales Team. Kazuhiro Tanaka, der neue General Manager für Senvion in Japan, verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Energiebranche. Tanaka ist bereits seit 2001 als Vertriebsagent für Senvion tätig gewesen und hat den Verkauf von 68 Senvion Turbinen in Japan mit einer Gesamtleistung von 118 MW verantwortet. Tanaka sagte: „Dies ist eine spannende Zeit für die Windenergie in Japan. Der künftige Markt für neue Windparks sieht äußerst vielversprechend aus und wir freuen uns, dass Senvion nun eine Präsenz vor Ort aufgebaut hat. Die Turbinentechnologie von Senvion ist gut auf den japanischen Markt ausgerichtet, in dem leistungsstarke und zuverlässige Lösungen geschätzt werden.“

Senvion-Turbinen entsprechen strengeren neuen Baunormen in Japan

Die Senvion Turbinen gehören zu den ersten Windturbinen, die den strengen neuen Baunormen in Japan entsprechen, die die Regierung 2015 eingeführt hat. Bei dem neuen Projekt, mit dem noch 2017 sauberer Strom erzeugt werden soll, arbeitet Senvion eng mit der Meidensha Corporation, einem führenden Elektrohersteller, zusammen. Senvion ist seit 2003 in Japan tätig Turbinen mit einer installierten Kapazität von 118 MW in 16 Windparks bereitgestellt.
Jürgen Geißinger, CEO bei Senvion, erklärte: „Als internationales Unternehmen legen wir nichtsdestotrotz großen Wert auf lokale Kompetenzen. Dementsprechend stellen wir mit unserem neuen Büro in Japan sicher, dass wir uns bei allen Projekten optimal auf die Bedürfnisse sowohl unserer Kunden vor Ort als auch der lokalen Gemeinden, in denen wir tätig sind, ausrichten.“

© IWR, 2016

27.04.2016