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Arbeitsplätze in der Windbranche zunehmend gefährdet

München - Die Windbranche gerät in Deutschland deutlich unter Druck, immer mehr Arbeitsplätze sind gefährdet. Die Verunsicherung der Beschäftigten wächst.

In der Bioenergie- und Solarbranche sind durch die politischen Weichenstellungen in den letzten Jahren bereits zehntausende Arbeitsplätzen verloren gegangen. Nun erwischt es offenbar auch die Windbranche. Arbeitsplätze stehen auf der Kippe.

Trend auf Bundesebene? Energieversorger Thüga warnt vor langfristigen Folgen der NRW-Politik

Die neue schwarz-gelbe Landesregierung in NRW will zukünftig zwischen Neuanlagen und Wohnbebauung einen Abstand von 1.500 Metern vorschreiben. Diese Regelung werde die zur Verfügung stehende Fläche für Windenergieprojekte um 80 Prozent reduzieren, erklärte FDP-Chef Christian Lindner und zeigte damit die Richtung auf. Der Energieversorger Thüga warnt davor, dass die Pläne der Landesregierung NRW „Schule machen könnte“. Diese Pläne würden die Windenergie klar einschränken und so sei nicht nur das erfolgreiche Gelingen der Energiewende in Gefahr, sondern auch bereits geplante kommunale Windprojekte und Arbeitsplätze. Michael Riechel, Vorstandsvorsitzender der Thüga mahnt: „Die Pläne von CDU und FDP werden den Windausbau in Nordrhein-Westfalen zum Erliegen bringen.“ Mit Blick auf die Bundestagswahl am 24. September 2017 ergänzt Riechel: „Bundesweit hätte das starke negative Folgen, vor allem für kommunale Windprojekte.“

Bundesverband Windenergie (BWE) bemängelt Ausschreibungssystem

Der BWE weist auf die Fehlentwicklungen bei der Windenergie-Ausschreibung hin und verlangt verlässliche Rahmenbedingungen. Es sei durch die staatlich verordnete Reduzierung des Zubaus im Zuge der Ausschreibungen und die „verunglückte“ Definition der Akteursgruppe „Bürgerenergie“ nahezu unmöglich, den jährlichen Zubau zu ermitteln. Hermann Albers, Präsident des BWE: "Damit wird den Akteuren der Branche die Grundlage für weitere Investitionen in die Energiewende genommen. Angesichts der durchschnittlich drei- bis fünf-jährigen Genehmigungsverfahren sind hiervon auch die Projektträger massiv betroffen. Insgesamt stehen so gut 143.000 Arbeitsplätze auf der Kippe. Bundestag und Bundesregierung müssen deshalb schnell handeln".

Nordex reagiert auf Marktbedingungen - Stellenabbau vor allem in Deutschland

Der Windenergieanlagen-Hersteller Nordex kündigt die Streichung von bis zu 500 Stellen an, und zwar vor allem in Deutschland. Nordex verweist auf eine "weiterhin rückläufige Nachfrage und stark veränderte Marktbedingungen im Kernmarkt Deutschland sowie in weiteren europäischen Ländern". CEO José Luis Blanco: "In den europäischen Kernmärkten zeichnen sich aktuell eine stagnierende bis rückläufige Entwicklungen ab, die uns vor Herausforderungen stellt." In Deutschland arbeitet derzeit knapp die Hälfte der insgesamt 5.200 Mitarbeiter des Unternehmens.

© IWR, 2017


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