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Britischer Versicherer steigt in den Offshore-Sektor ein

Beckenham, UK – Der Versicherer Legal and General aus Großbritannien steigt in die Fremdfinanzierung von Offshore-Windparks ein. Zwei große Offshore-Kunden aus Dänemark hat das Unternehmen bereits gewonnen.

Mit dem ersten Geschäft von Legal and General im Offshore-Sektor wird der Kauf eines riesigen Meeres-Windparks vor der britischen Küste finanziert.

Versicherer stellt 300 Mio. Pfund Fremdkapitalfinanzierung für Walney Extension bereit

Die britische Versicherung Legal and General wird den dänischen Pensionsfonds PKA und PFA eine langfristige Fremdfinanzierung für den kürzlich erworbenen Offshore-Windpark Walney Extension in Großbritannien zu Verfügung stellen. Walney Extension soll einer der größten Offshore-Windparks der Welt werden und verfügt über eine Leistung von 660 Megawatt (MW). Derzeit befindet sich das Projekt im Bau und soll bis Ende 2018 in Betrieb gehen.

Die Pensionsfonds haben 50 Prozent des Windparks für etwa zwei Milliarden Pfund (etwa 2,2 Mrd. Euro) vom dänischen Versorger Ørsted, früher Dong Energy, erworben. Legal and General wird eine Fremdfinanzierung in Höhe von 300 Mio. Pfund (etwa 336 Mio. Euro) bereitstellen. Es ist die zweitgrößte Finanzinvestition des Unternehmens überhaupt und die erste im Offshore-Sektor.

Legal and General: Offshore-Windenergie wachsende Industrie in Großbritannien

Der Ankerinvestor für das Projekt ist Legal and General Investment Management (LGIM) Real Assets. Neben der kommerziellen Finanzierung haben die Britten auch Kredite der britischen Export Credit Agency (ECA) strukturiert und bereitgestellt. „Die Offshore-Windenergie ist eine wachsende Industrie in Großbritannien und wir sind sehr darüber erfreut, unsere erste Investition mit einem der erfahrensten und geachtetsten Namen der Industrie zu machen“ freut sich Kerrigan Procter CEO von Legal and General Retirement.

© IWR, 2017

21.11.2017