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Juwi punktet mit Wind und Solar bei weiterem Hybridkraftwerk in Australien

© Juwi AG© Juwi AGWörrstadt/Brisbane - Hybrid-Stromversorgungslösungen bieten das Potenzial, den Einsatz fossiler Brennstoffe in netzfernen Umgebungen erheblich zu reduzieren. Gleichzeitig produzieren sie zu wettbewerbsfähigen Preisen zuverlässig Strom. Die Juwi AG realisiert in Australien ihr mittlerweile viertes Hybridprojekt.

Der deutsche Projektentwickler für erneuerbare Energien Juwi aus Wörrstadt hat die Verträge über die Realisierung eines Solarparks sowie von zwei Windenergieanlagen in Australien unterzeichnet Die Anlagen sollen im Rahmen eines Hybridprojektes errichtet werden und etwa die Hälfte des Strombedarfs der Stadt Esperance im Bundesstaat Western Australia im Südwesten des Landes abdecken.

juwi baut Wind- und Solarpark für Stromversorgung der Stadt Esperance
Juwi Renewable Energy Pty Ltd, die australische Tochtergesellschaft der Juwi AG, und der Energiedienstleister Contract Power aus Perth haben eine Vereinbarung über den Bau des Wind- und Solarparks im Rahmen einer Hybridlösung zur Stromversorgung der Stadt Esperance in Western Australia unterzeichnet. Contract Power wird Betreiber des Hybridkraftwerks sein, das rund die Hälfte des jährlichen Strombedarfs von Esperance decken soll. Anfang 2022 soll das regenerative Kraftwerk in Betrieb gehen. Das Hybridprojekt wird aus einem Solarpark mit einer Leistung von 4 Megawatt (MW), zwei 4,5 MW-Windenergieanlagen und einem Lithium-Ionen-Batteriespeicher bestehen, die mit den bestehenden Gasgeneratoren synchronisiert werden. Vertrieben wird der erzeugte Strom von dem Energieversorgungsunternehmen Horizon Power, das der westaustralischen Regierung gehört und Gemeinden in ganz Westaustralien mit Strom beliefert.

Das Esperance-Projekt ist das vierte Hybridprojekt von Juwi in Australien. Bisher hat Juwi für drei weitere australische Kunden Hybridlösungen für erneuerbare Energien entwickelt: Für die Gold- und Kupfermine Degrussa, die Mine Agnew und ein Forschungszentrum auf Heron Island.

Der Bau von Hybridkraftwerken für nicht-netzgebundene Industrien, wie z.B. Minen, ist neben der Entwicklung und Betriebsführung von Wind- und Solarparks ein wichtiges Wachstumssegment bei Juwi. Bei diesen Projekten werden die PV- oder Wind-Kraftwerke inkl. der Speichereinheiten über eine die von Juwi entwickelte Software „Juwi Hybrid IQ“ intelligent in bestehende Inselnetze integriert. „Mit unserem weltweit bekannten DeGrussa-Projekt haben wir gezeigt, was Erneuerbare-Energien-Lösungen leisten können. Darauf bauen wir weiter systematisch auf“, sagt Stephan Hansen, Mitglied des Vorstands und verantwortlich für das internationale Geschäft des Unternehmens.

Juwi weltweit unter den Top-PV-Allroundern
Gerade im Bereich Planung und Bau großer Solarparks im Kraftwerksmaßstab erzielt Juwi derzeit große Erfolge. Aktuell befindet sich der größte Solarparks Südosteuropas, der Solarpark Kozani in Griechenland, vor der Errichtung. Zudem wird Juwi in den kommenden Jahren in den USA ein Solarportfolio mit einer Leistung von 500 MW für einen regionalen Energieversorger im US-Bundestaat Colorado umsetzen. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1996 hat Juwi nahezu 2.000 Solarkraftwerke unterschiedlicher Größe mit einer Gesamtleistung von mehr als 2.700 MW in mehr als 25 Ländern geplant und entwickelt.

Juwi zählt angesichts der Projekte, die das Unternehmen im Solarbereich plant und umsetzt, im internationalen Vergleich zu den Top-Unternehmen der Branche. Das ist das Ergebnis des jüngsten Rankings der Internet-Plattform Wiki Solar, die seit Jahren den Markt für PV-Kraftwerke mit einer Leistung von mehr als vier Megawatt (“utility scale“) analysiert. Demnach gehört die Juwi-Gruppe weltweit weiter zu den Top-Unternehmen bei der Projektentwicklung. Und auch im Rahmen der schlüsselfertigen Errichtung (EPC) und bei O&M-Dienstleistungen zählt das Wörrstädter Unternehmen zu den führenden Anbietern.

© IWR, 2020


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28.05.2020

 



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