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Griechischer Windenergie-Markt: Enercon und Gamesa holen auf

München - Das jährliche Wachstum bei der Windenergie-Nutzung in Griechenland liegt nach Angaben der Griechischen Wissenschaftlichen Vereinigung für Windenergie (ELETAEN) bei 18,5 Prozent. ELETAEN habe die erste unabhängige Statistik für die Windenergie-Branche in Greichenland erstellt, teilte INTZEIDIS Consulting, eine Außenwirtschaftsberatung für Griechenland mit. Der ELETAEN-Studie zufolge beträgt die auf griechischem Boden installierte Windenergie-Leistung rund 1.620 MW (zum Vergleich Deutschland Ende 2010: 27.214 MW). Außerdem befinden sich Windparks mit einer Leistung von etwa 155 MW in der Aufbauphase.

Vestas Marktführer

Was die geografische Verteilung betrifft, so entfallen 281 MW auf die nicht-vernetzten Inseln, während der größere Teil – 1340 MW – das vernetzte System betreffen. Für die Raumverteilung gelte, dass das griechische Festland mit einem Gesamtvolumen von 537 MW, was etwa einem Drittel entspricht, weiterhin vorn bleibt. Es folgen der Peloponnes mit 267 MW vor Ostmakedonien-Thrakien mit 241 MW (rd. 15 Prozent). Größte Betreiber von Windparks in Griechenland sind demnach EDF (rd. 18 Prozent), Iberdrola Rokas (rd. 15 Prozent) und TERNA (rd. 13 Prozent). Erfolgreichste Anlagen-Hersteller in Griechenland sind Vestas (51 Prozent) vor Enercon (22 Prozent), Siemens (12 Prozent), Gamesa (9 Prozent) und Nordex (3 Prozent). Vor allem in den letzten zwei Jahren konnten jedoch Enercon und Gamesa ihren Anteil erheblich ausbauen, und zwar um rd. 28 Prozent bzw. 25 Prozent.

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© IWR, 2011

12.12.2011

 



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