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OWP Butendiek glänzt durch "leise" Rammarbeiten

Bremen – Der Windenergie-Planer und -Betreiber wpd aus Bremen zieht eine positive Zwischenbilanz für den Bau des Offshore Windparks Butendiek. "Wir stehen kurz vor der Beendigung der Rammarbeiten, liegen sehr gut im Zeitplan und haben die vorgegebenen Schallwerte unterschritten", so Butendiek- und wpd-offshore-Geschäftsführer Achim Berge Olsen.

71 der insgesamt 80 Gründungsstrukturen wurden seit April dieses Jahres gesetzt, das sind knapp 90 Prozent. Anfang der nächsten Woche sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. Besonders stolz sind die am Projekt beteiligten Akteure, dass bei den Rammarbeiten die besten Schallwerte aller bisher in der Nordsee errichteten Windparks erzielt wurden.

Umspannwerk steht – Verbindungsstücke zwischen Fundament und Anlagen folgen
Im nächsten Schritt nach der Beendigung der Rammarbeiten werden die weiteren sogenannten Transition Pieces, also die Verbindungsstücke zwischen Fundament und Anlagen-Turm, gesetzt. Von diesen sind derzeit etwa ein Drittel installiert. Das Umspannwerk für den Windpark, der nach Fertigstellung aus 80 Windenergieanlagen mit zusammen 288 Megawatt (MW) Leistung bestehen wird, war planmäßig Ende Mai 2014 errichtet worden. Das Baufeld des Windparks befindet sich in der deutschen Nordsee etwa 32 km westlich von Sylt

Schweinswal-Population hat sich während der Rammarbeiten nicht verändert

"Wir haben gezeigt, dass wir mit den modernen Schallschutzmaßnahmen erfolgreich waren. Die vorgegebenen Schallwerte wurden unterschritten und wir konnten insgesamt die besten Werte aller bisher in der Nordsee errichteten Windparks erreichen", so Berge Olsen. Die Daten-Analysen des ökologischen Begleitmonitorings zeigen keine messbaren Veränderungen der Schweinswalpopulation in der Umgebung des Offshore-Windparks Butendiek. Aufwändige Zählungen mit Flugzeugen und Schiffen zur Untersuchung der Schutzgüter Vögel und Meeressäuger als Teil des ökologischen Begleitmonitorings werden durch unabhängige Fachexperten mindestens zwei Jahre vor Baubeginn, und drei bis fünf Jahre während der Betriebsphase durchgeführt. "Eine Analyse der Daten zeigt, dass Schweinswale weiterhin im Umfeld der Baustelle anwesend sind und ergab zudem keine Hinweise auf eine Abnahme der Population. Für uns heißt das, dass unsere tatsächlich sehr aufwändigen und kostenintensiven Schallschutzmaßnahmen greifen und funktionieren", so Berge Olsen.

Gesamtinvestitionen bei 1,3 Milliarden Euro
wpd hat das Projekt Butendiek entwickelt, ist Mitgesellschafter und verantwortlicher Projektmanager in der Bau- und Betriebsphase des 1,3 Milliarden Euro schweren Projektes. Im März 2014 begannen die vorbereitenden Arbeiten im Baufeld und im Herbst 2014 werden die ersten Windenergieanlagen installiert und sukzessive in Betrieb genommen, im Sommer 2015 sollen die Arbeiten komplett abgeschlossen sein. Der Offshore-Windpark Butendiek soll dann rund 370.000 Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgen können.

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Details zum OWP Butendiek
Unternehmensprofil der wpd AG
Newsticker Offshore-Windenergie
© IWR, 2014

17.07.2014

 



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