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Nordex will Ebit 2015 auf bis zu 126 Mio. Euro steigern

Hamburg - Nordex bestätigt die vorläufigen Eckdaten zum Geschäftsjahr 2014 mit der Vorlage der Bilanz und gibt wie angekündigt die Ziele für 2015 bekannt. Das Unternehmen will weiter profitabel wachsen.

2014 hat Nordex den Umsatz um rund 21 Prozent auf 1,73 Mrd. Euro verbessert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg um 76 Prozent auf 78 Mio. Euro. Im laufenden Geschäftsjahr soll das Ebit auf 95 bis 126 Mio. Euro weiter ansteigen. Auch der Umsatz soll kräftig zulegen. Die Aktie tendiert im Handel am Montag dennoch leichter.

Nordex könnte 2015 beim Umsatz Zwei-Milliarden-Marke knacken
Im Jahr 2014 erzielte Nordex einen Auftragseingang, der mit 1,75 Mrd. Euro „leicht über den Erwartungen“ und um 16,7 Prozent über dem des Vorjahres lag (2013: 1,50 Mrd. Euro). Durch die "anhaltend positive "Book-to-bill"-Quote" erhöhte sich der fest finanzierte Auftragsbestand zum Bilanzstichtag weiter auf 1,46 Mrd. Euro (2013: 1,26 Mrd. Euro).
"Das Auftragsbuch und das derzeit starke Momentum in der Nachfrage für unsere Produkte bilden eine gute Grundlage für eine weiterhin positive Entwick-lung im laufenden Jahr", sagte Dr. Jürgen Zeschky, Dr. Jürgen Zeschky, Vorstandsvorsitzender der Nordex SE, bei der Vorstellung der Bilanz. Dabei geht das Management von einem abermals zweistelligen Wachstum im Umsatz auf 1,9 bis 2,1 Mrd. Euro aus. Zudem arbeitet das Unternehmen daran, seine Ebit-Marge 2015 weiter auf fünf bis sechs Prozent zu verbessern (2014: 4,5 Prozent).

Neue Aufträge und Start der Serienproduktion für N131/3000
Nordex bewertet das Umsatzwachstum als weitgehend gesichert, da die im laufenden Jahr geplanten Projekte „zum großen Teil“ bereits fester Auftragsbestand sind. Zu den neuesten Aufträgen zählt eine Großbestellung aus Uruguay (IWR Online berichtete). Zudem laufe die Produktentwicklung nach Plan, im Sommer will Nordex die Serienproduktion der N131/3000 aufnehmen. Diese neue Turbine kann verspricht höhere Energieerträge an Schwachwindstandorten. Zudem hat Nordex nach eigenen Angaben an den Kosten für die hier eingesetzten Großkomponenten gearbeitet, um die Effizienzvorteile der Anlage zu nutzen.

Nordex will Mittelfristplanung Mitte 2015 aktualisieren
Zeschky: „An unseren strategischen Projekten - also der forcierten Produktentwicklung, dem Programm zur kontinuierlichen Produktkostensenkung, einer effizienten Projektabwicklung und dem Ausbau des Bereichs Service - halten wir fest. Bis zum Jahr 2017 wollen wir unsere Ertragslage so deutlich verbessern und auch im Volumen weiter wachsen. Für den mittelfristig erzielbaren Umsatz sind wir heute optimistischer“. Nordex hatte seine Mittelfristplanung im September 2014 vorgestellt und wird sie im Laufe des Jahres aktualisieren. Die Aktie von Nordex gibt im Handel am Montagvormittag bislang um 0,7 Prozent auf 19,09 Euro nach (Stand 11:37 Uhr).

© IWR, 2015

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23.03.2015

 



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