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Gamesa erhält weiteren Großauftrag in Ägypten

Zamudio, Spanien - Der spanische Windkraftanlagen-Hersteller Gamesa ist für den Bau und den Service eines Groß-Windparks in Ägypten zuständig. Das meldete Gamesa am Dienstagmorgen. Die Aktie steigt.

Wie Gamesa mitteilt, könne das Unternehmen bei dem neuen Auftrag auf große Erfahrungen im afrikanischen Markt im Allgemeinen sowie speziell in Ägypten zurückgreifen. Bei dem neuen Auftrag handelt es sich um ein Projekt mit einer Windenergie-Leistung von 220 Megawatt (MW).

Errichtung eines 220-MW-Windparks mit anschließendem Service

Gamesa hat einen Auftrag zum schlüsselfertigen Bau eines Windparks an der ägyptischen Küste des Roten Meeres erhalten. Der Windpark soll 110 Turbinen des Typs G80-2.0 MW umfassen und somit auf eine Gesamtkapazität von 220 MW kommen. Das Projekt wurde von der NREA (New & Renewable Energy Authority) international ausgeschrieben und wird von der Japan International Cooperation Agency (JICA) finanziert. Nach der Fertigstellung des Baus, der im September 2015 beginnt, wird Gamesa die Operation & Maintenance (O&M) Dienstleistungen für den Windpark in den kommenden drei Jahren übernehmen. Laut Aussage von Gamesa können die oben genannten Windturbinen der hohen Temperatur in der Wüste und der korrosiven Atmosphäre trotzen.

Gamesa und seine Erfahrungen in Afrika und Ägypten
Der spanische Windanlagen-Hersteller hat 2004 seinen ersten Zulieferer-Auftrag für Windturbinen in Ägypten unterschrieben. Seit diesem Zeitpunkt konnte Gamesa insgesamt 600 MW Leistung und 500 MW in O&M-Dienstleistungsverträgen erreichen. Das Land Ägypten hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 mindestens 20 Prozent seiner Energie aus Erneuerbaren zu ziehen. Das würde bedeuten, dass die gegenwärtig installierte Leistung von etwa 700 MW auf 7.200 MW ausgebaut wird. Des Weiteren ist Gamesa auch in anderen afrikanischen Ländern aktiv: Tunesien, Marokko, Algerien, Mauretanien und Kenia. In ganz Afrika hat Gamesa 1.1000 MW Windenergie-Leistung installiert und betreut Anlagen mit der Leistung von 900 MW.

Die Aktie von Gamesa legt im Börsenhandel am Dienstagvormittag bislang um 2,6 Prozent auf 12,15 Euro zu (Stand 9:21 Uhr).

© IWR, 2015

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