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Offshore-Windenergie: IWES testet Triebstrang für neue Adwen-Großanlage

Bremerhaven - Adwen hat mit der Testphase des Triebstrangs für die neue Offshore-Windturbine Typ AD 8-180 in einem Speziallabor des Fraunhofer Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) begonnen.

Am Dynamic Nacelle Testing Laboratory (Dynalab) in Bremerhaven werden nun die Testreihen für das Getriebe und weitere Komponenten der Großanlage mit einer Leistung von acht Megawatt starten, die bis zum Ende des Jahres andauern. Auch werden die Hauptturmsegmente am Dynalab getestet, teilte Adwen mit.

350 Sensoren messen jede Reaktion des Triebstrangs
Diese Schlüsselkomponenten einer Windkraftanlage werden in extremen Betriebssituationen validiert. Der Prüfprozess erlaubt eine Validierung von einzelnen Teilen und integrierten Subsystemen. Zudem kann der gesamte Triebstrang bei voller Leistung getestet werden. Die Tests sind von grundlegender Bedeutung, um die Feldtest-Kampagne zu verkürzen und das Zertifizierungs-Verfahren zu beschleunigen.

Adwen hat mit den Arbeiten an den Testbänken bereits Ende 2015 mit dem Einbau des elektrischen Systems begonnen. Im April 2016 wurde der Triebstrang zum Labor des Fraunhofer IWES transportiert, dann startete die Zusammenstellung für die Hilfssysteme und Schmiersysteme sowie Hilfsstrukturen für die Sensoren. Danach erfolgte die Feineinstellung der über 350 Sensoren.

Dynalab größte und vielseitigste Testeinrichtung für Offshore-Windkraft-Gondeln
Wenn diese Testreihen beendet sind, wird ein Prototyp eines gesamten Maschinenhauses einer AD 8-180 im Dynalab finale Tests unterzogen, bevor er in Bremerhaven bis zum Ende des Jahres als kompletter Anlagen-Prototyp installiert werden soll. Maite Basurto, Chief Technology Officer (CTO) bei Adwen, unterstrich die Bedeutung der Testreihen im Dynalab, um die Zertifizierung der Anlage zu beschleunigen. Das Dynalab gilt als größte und vielseitigste Testeinrichtung für Windenergie-Gondeln und Triebstränge. Die Einrichtung, in die 35 Mio. Euro investiert wurden, ist im Oktober 2015 in Betrieb genommen worden.

© IWR, 2016

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06.06.2016

 



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