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Finanzierung für Meeres-Windpark Merkur steht

Hamburg – Die Finanzierung des Offshore-Windparks Merkur in der Nordsee steht. Es geht um Investitionen in Milliardenhöhe.

Der Offshore-Windpark Merkur in der deutschen Nordsee ist einen bedeutenden Schritt weitergekommen. Die Anteilseigner haben die Projektfinanzierung für das 1,7-Milliarden-Euro-Projekt bestätigt, teilt das Beratungsunternehmen ONP Management GmbH aus Bremen mit.

Investitionsvolumen von 1,7 Mrd. Euro

Das Investitionsvolumen des Offshore-Windparks Merkur beläuft sich auf rund 1,7 Milliarden Euro. Davon werden 500 Millionen Euro als Eigenkapital durch eine Gruppe von Projektentwicklern und Investoren zur Verfügung gestellt. Mit von der Partie sind dabei die Partners Group, Infrared Capital Partners, Deme Concessions Wind, GE Energy Financial Services sowie L’Agence de l’environnement et de la maîtrise de l’énergie (ADEME). Nun ist eine zusätzliche Fremdfinanzierung durch eine Gruppe von neun führenden nationalen und internationalen Banken beschlossen worden. Die Projektfinanzierung ist damit abgeschlossen.

ONP-Geschäftsführer Martin Rahtge unterstreicht: „Nach jahrelanger Begleitung und Unterstützung dieser Projektentwicklung ist es eine befriedigende Bestätigung, dass wir mit viel Enthusiasmus und Engagement für Offshore Wind in der Lage sind den Wandel zu sauberer Energieerzeugung, welche zugleich finanzierbar und bezahlbar ist, zu verwirklichen und kommenden Generationen damit eine solide Basis für die Zukunft zu hinterlassen.“

Über den Offshore-Windpark Merkur

Merkur wird mit einer Kapazität von 396 Megawatt (MW) zu den größten Windparks in der Deutschen Nordsee gehören. Das Kraftwerk auf See ca. 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum wird mit Windturbinen des Typs Haliade 150-6MW von GE ausgerüstet und von der Firma Geosea, einer Tochter der Deme Gruppe, gebaut.

© IWR, 2016

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08.09.2016

 



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