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Neue Windkraft-Aufträge für Vestas, Senvion und FWT

Hamburg – Messen sind eine gute Gelegenheit für Unternehmen, positive Nachrichten abzusetzen. Auch auf der WindEnergy Hamburg, die am heutigen Freitag (30.09.2016) zu Ende geht, haben zahlreiche Windkraftanlagen-Hersteller über neue Aufträge berichtet, auch für Projekte in Deutschland.

Bereits am Donnerstag (29.09.2016) hat Siemens über einen großen Rahmenvertrag mit dem norddeutschen Projektierer Ventotec informiert (IWR Online berichtete). Mit Vestas, Senvion und FWT reihen sich weitere Anlagen-Hersteller ein, die im Umfeld der WindEnergy neue Aufträge melden. Bei Vestas geht um es dabei um ein Repowering-Projekt in Deutschland.

Vestas: 13 Anlagen für Brandenburg

Vestas hat einen Festauftrag in Deutschland für 13 Anlagen des Typs V126-3.45 MW vom Projektentwickler Green Wind Energy und dem Windparkbetreiber European Energy erhalten. Es geht um das Prignitz Repowering-Projekt in Brandenburg. Der Vertrag umfasst die Lieferung, Installation und Inbetriebnahme der Windenergieanlagen, die zusammen auf eine Leistung von 45 Megawatt (MW) kommen). Zudem ist ein Servicevertrag mit einer Laufzeit von 20 Jahren Bestandteil des Abkommens. Errichtung und Inbetriebnahme werden voraussichtlich im ersten Quartal 2017 beginnen.

Senvion: 21 Windturbinen für Serbien

Der neue Auftrag für den Hamburger Turbinen-Hersteller betrifft den Windenergiemarkt Serbien. Dort soll Senvion 21 Windkraftanlagen des Typs MM100 installieren. Es geht um den 42 MW großen Windpark Alibunar in Serbien. Auftraggeber ist Elicio NV. Die Lieferung und Errichtung der Windturbinen ist für Herbst 2018 anberaumt. Zudem ist Senvion mit dem Service der Turbinen über einen Zeitraum von 15 Jahren beauftragt worden.

FWT: 1 Anlage für Weißrussland
Noch östlicher als bei Senvion liegt der Windenergiemarkt, aus dem der Hersteller FWT energy Group aus Rheinland-Pfalz seinen neuesten Auftrag erhalten hat. FWT hat eine EU-weite Ausschreibung für ein erstes Windpark-Projekt in Weißrussland gewonnen. Dieser Auftrag umfasst Lieferung, Errichtung und Service einer modernen 2,5 MW-Anlage vom Typ FWT 2500 mit 100 Metern Nabenhöhe. Die Inbetriebnahme ist für Mitte 2017 geplant. Projektpartner ist dabei die LTV Landmaschinen und Transporttechnik aus Berlin, die seit Jahrzehnten in die Region bestens vernetzt ist und daher die logistischen Aspekte bedient. Finanziert wird das Projekt von der EU.

© IWR, 2016

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