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Siemens Gamesa und Vestas ziehen Windparkaufträge an Land

Zamudio, Spanien / Hamburg – Zwei der größten Windenergieanlagen-Hersteller der Welt berichten über neue Aufträge zum Bau von Windparks. Dabei soll Siemens Gamesa sechs Mal so viele Windturbinen liefern wie Vestas.

Der dänische Anlagenproduzent Vestas meldet am Donnerstag (13.07.2017) über einen vergleichsweise kleinen Auftrag aus den Niederlanden. Am heutigen Freitag folgt Siemens Gamesa aus Spanien mit einem Großauftrag aus der Türkei.

Siemens Gamesa beliefert zwei Windparks in Zentralanatolien

Der Windturbinen-Hersteller Siemens Gamesa, der zu 59 Prozent zum Siemens-Konzern gehört, meldet den Auftrag für die beiden Windparks Baglar und Ardicli in der Türkei. Beide Projekte werden in der Region Konya in Zentralanatolien realisiert. Dancak Enerji investiert in die Projekte, die zusammen 36 Windkraftanlagen mit 118 Megawatt (MW) Leistung umfassen. Es handelt sich um den ersten Auftrag über Turbinen der 3,3-MW-Plattform, teilt Siemens Gamesa mit. Für das Projekt Baglar wird der Hersteller 20 Windkraftanlagen des Typs G132-3.3 MW liefern (Windparkleistung: 66 MW) und für den Ardicli-Windpark sind 16 Anlagen des gleichen Typs vorgesehen (52 MW). Siemens Gamesa wird die Turbinen ab dem zweiten Quartal 2018 ausliefern und in 2019 in Betrieb nehmen.

Vestas stellt in den Niederlanden Windkraftanlagen auf

Der dänische Hersteller Vestas hat einen Auftrag von Eneco für einen Windpark in den Niederlanden gewonnen. Es geht um sechs Windturbinen vom Typ V112-3.45 MW. Der Energieversorger Eneco will damit den Windpark Slufterdam in der Nähe von Rotterdam bestücken. Die Lieferung sowie die Inbetriebnahme sind in der zweiten Jahreshälfte 2018 vorgesehen. Im Juni hatte Vestas einen weiteren Auftrag für den gleichen Windpark Slufterdam vom Versorger Nuon Energy erhalten. Der Windpark Slufterdam wird gemeinschaftlich von Nuon und Eneco umgesetzt und kommt auf eine Gesamtgröße von 50 MW.

© IWR, 2017




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