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Husum Wind 2017: Ostwind feiert – Abo Wind spürt Fledermäuse auf – Enertrag rechnet ab – WSB Service schließt Kabel-Kooperation

Münster – In der kommenden Woche trifft sich die Windenergiebranche von Dienstag bis Freitag (12.-15.09.2017) zur Husum Wind 2017. Über 650 Aussteller präsentieren Technologien und Innovationskraft, darunter auch Ostwind, Abo Wind oder Enertrag.

Die Husum Wind 2017 ist nach Angaben der Veranstalter die weltweit größte Windenergiemesse in diesem Jahr. Mehr als 650 Aussteller der On- und Offshore-Windbranche präsentieren die wichtigsten Produkte und Innovationen. Hinzu kommt der angegliederte Husum Wind Kongress mit über 100 Foren, Workshops, Podiumsdiskussionen und Seminaren. Hier eine kleine Auswahl aus dem Themenspektrum.

"Bat Link": Abo Wind vereinfacht Fledemaus-Monitoring

Der Windenergie-Projektierer und Dienstleister Abo Wind stellt auf der Husum Wind den "Bat Link" vor. Diese Neuheit soll das Fledermaus-Monitoring vereinfachen. Immer häufiger gehört nach Angaben des Unternehmens aus Wiesbaden ein mehrjähriges Monitoring von Fledermäusen mittels am Turm oder den Gondeln angebrachter Detektoren, zu den Genehmigungsauflagen für Windparks. Dabei verursacht der Austausch von Speicherkarten an den Detektoren hohe Kosten, da Servicetechniker mit Klettererfahrung erforderlich sind. Die Lösung von Abo Wind: Durch die Fernauslesung mittels „Bat Link“ sind die Daten nun jederzeit per Mobilfunk oder über die Kommunikationseinrichtung abrufbar. Die Aufzeichnungen werden auf einen externen Server übertragen und sind von dort jederzeit abrufbar.

Ostwind feiert silbernes Firmen-Jubiläum

Der Regensburger Windenergie-Planer Ostwind feiert dieses Jahr das 25-jährige Firmenjubiläum und will dies auch mit den Besuchern am Messestand auf der Husum Wind teilen. In den 25 Jahren hat die Ostwind AG 540 Windenergieanlagen mit einer Leistung von insgesamt 920 Megawatt realisiert. Auf der Messe-Agenda stehen verschiedene Vorträge zu aktuellen Windenergiethemen wie beispielsweise die Bürgerenergie im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens. Vorträge sind unter anderem vom Energierechts-Experten Prof. Dr. Martin Maslaton und von Grünen-Chefin Simone Peter geplant.

Enertrag verspricht optimales Abrechnungsverfahren

Die Enertrag Windstrom GmbH hebt eine neue Dienstleistung im Bereich der Entschädigungszahlungen hervor. Dazu stellt das Unternehmen aus Dauerthal in Brandenburg die Ergebnisse einer Untersuchung vor. Bei einer Runterregelung von Windkraftanlagen durch den Netzbetreiber steht dem Betreiber eine Entschädigungszahlung zu. Hierfür gibt es das Pauschalabrechnungsverfahren, bei dem eine konstante Windgeschwindigkeit und ein damit einhergehender Ertrag angenommen wird. Alternativ kann auch das sogenannte Spitzenabrechnungsverfahren angewendet werden, bei dem der verlorene Ertrag mit tatsächlichen Windgeschwindigkeiten und einem Korrekturfaktor kalkuliert wird. Enertrag Windstrom ermöglicht mit einer speziellen IT-Lösung die Entschädigungsbeträge für beide Verfahren zu ermitteln und somit die optimale Lösung für den Betreiber zu ermitteln. Die Studie zeigt erstaunlich Potenziale.

WSB Service kümmert sich um schnellere Behebung von Kabelschäden

Die WSB Service Deutschland GmbH gehen auf die Verkabelung in Wind- und Solarparks ein. Dabei haben die Kabeltrassen laut WSB Service oft einen großen Querschnitt, um Leitungsverluste zu reduzieren. Nachteil sei, dass Ersatzteile in dieser Größe selten sofort zur Verfügung stehen. Die WSB Service Deutschland GmbH meldet nun die Kooperation mit dem Service- und Systemlieferanten SPIE SAG GmbH und will so Stillstände durch Kabelschäden reduzieren.

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07.09.2017