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Norwegen steigt in die Offshore Windenergie ein

Münster - Die norwegische Regierung richtet ihre Blicke auf die Nutzung der Offshore Windenergie. Ein bis zwei Gebiete sollen für die Erzeugung von erneuerbaren Energien im Meer freigegeben werden.

Der Markt für Offshore Windenergie wächst international stark. Fast alle Offshore Windparks sind allerdings mit Fundamenten fest verankert. Norwegen möchte nun mit schwimmenden Offshore Windparks punkten. Die Direktion für Wasserressourcen und Energie (NVE) hat in einer Folgenabschätzung zunächst fünf Bereiche identifiziert, die in Betracht kommen.

Norwegen setzt auf schwimmende Offshore Windparks

Die Nutzung der Offshore Windenergie in tiefen Gewässern steht für die norwegische Regierung im Vordergrund. Dazu sollen ein bis zwei Seegebiete freigegeben werden, in denen Demonstrationsprojekte realisiert werden können. "Die Regierung möchte die Offshore-Windenergie insbesondere in Bezug auf Demonstrationsvorhaben für Windkraftanlagen fördern. Daher möchte ich NVE bitten zu prüfen, ob seit der Vorlage der strategischen Folgenabschätzung im Jahr 2013 wesentliche Veränderungen stattgefunden haben. Die Regierung möchte so bald wie möglich ein bis zwei Gebiete öffnen", sagt Terje Søviknes, Minister für Erdöl und Energie.

Norwegische Industrie im Fokus

Die von der Regierung in diesem Herbst auf den Weg gebrachte Windkraftstrategie ist nicht primär auf die Stromversorgung ausgerichtet. Vielmehr soll sie der norwegischen Industrie und den norwegischen Fachkreisen helfen, die industriellen Fähigkeiten zu nutzen, die mit der Entwicklung der Windenergie auf See verbunden sind. Unterstützung bei der Umsetzung der Demonstrationsprojekte soll das Unternehmen Enova leisten, ein staatseigenes Unternehmen des Ministeriums für Erdöl und Energie.


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15.12.2017