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VW investiert in Feststoffbatterie - Audi forciert Brennstoffzelle

© Volkswagen AG© Volkswagen AGWolfsburg - Der Volkswagen-Konzern setzt bei der Elektromobilität der Zukunft auf die gesamte Bandbreite alternativer Antriebstechniken. Aktuell investiert der Konzern in die Feststoffbatterie und forciert den Einsatz der Brennstoffzellen-Technologie.

Auf dem Weg in eine CO2-freie Mobilität sucht die Automobilindustrie nach erfolgversprechenden Lösungen. Der Volkswagen-Konzern gründet ein neues Gemeinschaftsunternehmen, Audi kooperiert im Bereich der Brennstoffzellentechnik mit Ballard Power und gibt nun eine Zusammenarbeit mit Hyundai Motor bekannt.

Volkswagen: Höhere Reichweiten mit Feststoffbatterien
Der Volkswagen-Konzern erhöht seine Anteile am kalifornischen Technologieunternehmen Quantumscape Corporation und gründet ein neues Gemeinschaftsunternehmen zur Entwicklung der nächsten Stufe im Bereich Batterieleistung. Ziel sind höhere Reichweiten in der E-Mobilität. Volkswagen investiert dazu 100 Millionen US-Dollar in Quantumscape und wird damit zum größten automobilen Anteilseigner des innovativen Unternehmens. Das Unternehmen Quantumscape ist ein Start-up der Stanford University und hält zahlreiche Patente. Der Abschluss dieser Transaktion unterliegt noch der Zustimmung durch die Behörden. Mit einer Feststoffbatterie würde sich zum Beispiel die Reichweite eines E-Golf von derzeit 300 auf ca. 750 Kilometer erhöhen, teilte VW mit.

Wende bei Reichweiten von E-Autos durch Feststoffbatterien
Das 2010 gegründete Unternehmen Quantumscape mit Sitz in San José im US-Bundesstaat Kalifornien hält über 200 Patente und Patentanträge für die Technologie der Feststoffbatteriezellen und gilt mit seinem tiefgreifenden Knowhow als führender Pionier bei der Entwicklung dieser wegweisenden Energiespeicher. „Die Feststoffbatterie wird eine Wende bei der Elektromobilität markieren“, sagt Axel Heinrich vom Volkswagen Konzern.

Audi kooperiert mit Hyundai bei Brennstoffzellen-Technologie
Erst vor einer Woche (13.06.2018) haben Audi und Ballard Power, Hersteller von Brennstoffzellen, die Verlängerung ihrer Kooperation bis 2022 bekannt gegeben. Jetzt teilt Audi mit, dass die VW-Tochter und die Hyundai Motor Group die Entwicklung der Brennstoffzellen-Technologie vorantreiben wollen. Beide Unternehmen beabsichtigen den wechselseitigen Tausch von Patenten und Zugang zu nicht wettbewerbsrelevanten Bauteilen. Die Vereinbarung steht noch unter Vorbehalt der Genehmigung durch die zuständigen Behörden. Mit der Kooperation wollen die Partner die Großserien-Reife der Brennstoffzelle schneller und effizienter erreichen. Darüber hinaus prüfen Audi und Hyundai eine weitergehende Zusammenarbeit bei der Entwicklung dieser nachhaltigen Technologie.

Lizenzvereinbarung mit Hyundai für nächste Entwicklungsstufe
Die Audi AG entwickelt derzeit die sechste Technologie-Generation der Brennstoffzelle und hat für dieses Innovationsfeld die Entwicklungsverantwortung im Volkswagen-Konzern. Sitz des Brennstoffzellen-Kompetenzzentrums ist der Standort Neckarsulm. Anfang des kommenden Jahrzehnts führt Audi die Brennstoffzelle als erste Kleinserie in sein Portfolio ein. Als sportlicher SUV wird das Modell Premium-Komfort im Oberklasse-Segment mit hoher Reichweite verbinden. Die Lizenzvereinbarung mit Hyundai zielt bereits auf die nächste Entwicklungsstufe und ein breiteres Marktangebot.

© IWR, 2018


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22.06.2018

 



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