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Innogy mit Eon und RWE einig über Transaktion

© Innogy SE© Innogy SEEssen - Der Energieversorger Innogy hat mit Eon und RWE zwei rechtlich bindende Vereinbarungen zur geplanten Aufteilung geschlossen. Im Mittelpunkt steht ein transparenter Prozess.

Ziel der bevorstehenden Transaktionen ist die Integration von Innogy in Eon sowie der gleichzeitige Übergang der Einzel-Geschäftsbereiche der Erneuerbaren Energien von Innogy und von Eon auf RWE. Damit ist die konventionelle und regenerative Stromerzeugung unter dem RWE-Dach gebündelt. Dieser Schritt kann erst erfolgen, sobald der Erwerb der Innogy durch Eon vollzogen ist.

Wahrung der Interessen von Mitarbeitern und Führungskräften
Die gesamten geplanten Integrationen solle sozialverträglich erfolgen. Deshalb haben sich Innogy, Eon und RWE im Mai 2018 unter Beteiligung der Konzernbetriebsräte mit den Gewerkschaften ver.di und IGBCE auf eine Tarifpolitische Grundsatzerklärung für Deutschland verständigt. Auf Grundlage dieser Vereinbarung sind betriebsbedingte Beendigungskündigungen im Rahmen dieser Transaktion praktisch ausgeschlossen.

Zusätzlich haben sich Eon und innogy auf einen fairen und transparenten Auswahlprozess für die Besetzung von Top-Führungspositionen verständigt, um sicherzustellen, dass ein gemeinsames Führungsteam unabhängig vom Herkunftsunternehmen optimal besetzt sein wird. Dieses Vorgehen gilt auch für die Besetzung von Führungspositionen bei den Erneuerbaren Energien in der RWE. Das künftige Führungsteam einer neuen Eon würde zum frühestmöglichen Zeitpunkt in 2019 bekannt gegeben.

Maßnahmen zum Erhalt des Portfolios
Die Integration von Innogy in E.ON wie auch der Übergang der Geschäftsbereiche Erneuerbare Energien von Innogy und Eon zu RWE können erst erfolgen, sobald der Erwerb der Innogy durch E.ON vollzogen ist. Innogy wird beide Unternehmen bei der Einholung der kartellrechtlichen und sonstigen regulatorischen Freigaben unterstützen. Eon, Innogy und RWE werden auch prüfen, wo sich Veränderungen aus einem Eigentümerwechsel bei Innogy ergeben, und Lösungen mit dem Ziel entwickeln, den Wert der Innogy bestmöglich zu erhalten. Damit sollen die Werthaltigkeit eines künftigen gemeinsamen Portfolios gesichert und Unsicherheiten insbesondere für Partner, Kunden und Arbeitnehmer vermieden werden.

Übernahmeangebot bis zum 25. Juli 2018
Eon hat den Aktionären von Innogy ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot gegen Barzahlung unterbreitet. Die weitere Annahmefrist für das Angebot läuft noch bis zum 25. Juli 2018. Innogy-Aktionäre haben nur noch bis zum Ende der weiteren Annahmefrist die Möglichkeit, ihre Aktien im Rahmen des Übernahmeangebots anzudienen. Die Transaktion steht weiterhin unter dem Vorbehalt der Freigabe der zuständigen Regulierungsbehörden. Bis zum Vollzug der Transaktion bleibt Innogy ein eigenständiges Unternehmen.

© IWR, 2018


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19.07.2018