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Südkorea konkretisiert Pläne für Offshore Windenergie

© Fotolia© FotoliaMünster, Seoul – Südkorea plant, den Anteil erneuerbare Energien an der Stromerzeugung bis zum Jahr 2030 auf 20 Prozent ausbauen. Die Offshore-Windenergie wird dabei eine wichtige Rolle übernehmen.

Das südkoreanische Energieministerium hat die Pläne für den Ausbau der Offshore-Windenergie konkretisiert. Bis zum Jahr 2030 sollen Offshore-Windparks mit einer Gesamtkapazität von 12.000 Megawatt (MW) errichtet werden.

Schwimmende Offshore-Windparks geplant
Die südkoreanische Regierung beabsichtigt, den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung bis zum Jahr 2030 auf 20 Prozent zu steigern. Dazu soll die regenerative Erzeugungskapazität von etwa 11.000 MW im Jahr 2017 auf dann etwa 58.500 MW ausgebaut werden (ohne große Wasserkraft). Etwa 31.000 MW der neuen EE-Kapazitäten sollen auf die Solarenergie und 16.500 MW auf die Windenergie entfallen.
Der südkoreanische Minister für Handel, Industrie und Energie (MOTIE) Paik Ungyu hat in Seoul im Rahmen eines Forums für die Industrialisierung der Offshore-Windenergie die Pläne der südkoreanischen Regierung für den Offshore-Ausbau konkretisiert. Demnach ist vorgesehen, bis 2030 Offshore-Windparks mit einer Gesamtkapazität von etwa 12.000 MW zu errichten. Dazu sollen neben kleinen und mittleren Projekten mit einer Leistung von bis zu 500 MW auch Großprojekte realisiert werden. Geplant ist dabei mittel- bis langfristig auch der Bau von großen schwimmenden Offshore-Parks.

Bedeutung von Erneuerbaren Energien und Flüssiggas steigt, Atomenergie geht zurück
Im vergangenen Dezember hat das südkoreanische Ministerium für Handel, Industrie und Energie (Ministry of Trade, Industry and Energy, MOTIE) den Entwurf für den achten Plan für die langfristige Stromnachfrage und Versorgung in Südkorea vorgelegt. Ziel ist neben einer sicheren und wirtschaftlich effizienten Versorgung auch eine umweltfreundliche Energieversorgung. Dazu soll der Anteil der erneuerbaren Energien bis 2030 deutlich gesteigert werden.
Neben den erneuerbaren Energien, deren Leistung von etwa 11.000 MW auf rd. 58.500 MW gesteigert werden soll, ist es geplant, Kraftwerke auf Basis von Flüssiggas von 37.400 MW auf 47.500 MW und Kohlekraftwerke von 36.800 MW auf 39.900 MW auszubauen. Bei der Kernenergie ist per saldo ein Rückgang von 22.500 MW im Jahr 2018 auf 20.400 MW im Jahr 2030 vorgesehen. Dazu sollen fünf neue Kraftwerke in Betrieb gehen und elf ältere Kraftwerke abgeschaltet werden.


© IWR, 2018


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