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Brüssel - Zwölf der neueren EU-Mitgliedsstaaten in Zentral- und Osteuropa planen, ihre Windenergiekapazität von 6,4 GW Ende 2012 auf 16 GW im Jahr 2020 erweitern. Das entspricht der Versorgung von 9 Millionen Haushalten, erklärte der Europäische Verband für Windenergie (EWEA), der den Bericht "Eastern Winds" vorgelegt hat. Darin werden die aufstrebenden Windenergiemärkte in allen zentral- und osteuropäischen Ländern, sowie in der Türkei, der Ukraine und Russland analysiert.

Türkei will 20 GW bis 2023

Die Windenergie wird sich demnach in Zentral- und Osteuropa bis 2020 eine bedeutende Stellung in der Stromproduktion erobern und in der Türkei werden die Kraftwerkskapazitäten zur Gewinnung von Windenergie noch schneller anwachsen. Voraussetzung dafür sei, dass in jedem der betreffenden Länder ein stabiler Gesetzesrahmen geschaffen wird. Polen und Rumänien haben - allein im Laufe des Jahres 2012 - ihre jährlich installierte Windkraftwerkskapazität so gut wie verdoppelt. Ende 2012 hatte Polen 2,5 GW, Rumänien 1,9 GW und Bulgarien 0,7 GW Windkraftwerkskapazität installiert. Die Türkei will bis 2023 ihre Windkraftwerksleistung von aktuell 2,3 GW auf 20 GW steigern.

Windenergie reduziert Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen

"Windenergie wird in Zentral- und Osteuropa, die Türkei eingeschlossen, die Abhängigkeit des Energiesektors von fossilen Brennstoffen maßgeblich reduzieren" so EWEA-Vorstandschef Christian Kjaer. "Einige Länder allerdings - wie Tschechien, Ungarn und Bulgarien – verfügen über keine stabile Gesetzgebung für den Bereich Erneuerbare Energien. Investoren und Banken werden sich aus dem Sektor zurückziehen falls die Regierungen keine langfristigen politischen Entscheidungen für Erneuerbare Energien treffen."

05.02.2013

 




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