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Ørsted reduziert Beteiligung an Offshore Windpark Hornsea 1

© Fotolia© FotoliaFredericia - Der dänische Energieversorger Ørsted will seine Anteile am britischen Offshore Windpark Hornsea 1 verringern. Der Windpark befindet sich im Bau und wird im Jahr 2020 der weltweit größte Offshore-Windpark sein.

Ørsted und der weltgrößte Infrastrukturfonds Global Infrastructure Partners (GIP)mit Sitz in New York haben jetzt eine Vereinbarung über den Kauf von 50% der Anteile am Offshore Windpark Hornsea 1 getroffen. Es ist nach dem 50%-Verkauf von Gode Wind 1 und Borkum Riffgrund 2 der dritte Vertrag zwischen Ørsted und GIP.

Infrastrukturfonds GIP übernimmt 50 Prozent zu 4,36 Mrd. GBP
Ørsted baut den Windpark im Rahmen eines umfassenden EPC-Vertrags (Engineering, Procurement and Construction). Ørsted wird auch von seinem O & M-Stützpunkt in Grimsby aus langfristige Betriebs- und Instandhaltungsdienstleistungen erbringen und eine Verbindung zum Markt für den von Hornsea 1 erzeugten Strom herstellen. Ole Kjems Sørensen, Executive Vice President für M & A, Partnerschaften und Asset Management bei Ørsted, sagt: "Dies ist unsere dritte Partnerschaft mit GIP, und wir freuen uns, einen der größten Infrastrukturfonds der Welt als Partner zu. Das Divestment in Hornsea 1 ist eine bedeutende Transaktion, die einen erheblichen Wert für unsere Aktionäre schafft und das Engagement in einzelnen Anlagen reduzieren wird."

Der Gesamtverkaufspreis für Hornsea 1 umfasst den Preis für den Erwerb eines Anteils von 50 Prozent und die Verpflichtung zur Finanzierung von 50 Prozent der Zahlungen aus dem EPC-Vertrag für den gesamten Windpark. Der Finanzwert beläuft sich auf rund 4,46 Mrd. GBP (akt. rd. 5 Mrd. Euro), die zwischen 2018 und 2020 zu zahlen sind.

Anteils-Verkauf von Hornsea 1 hat keine Auswirkungen auf Finanzprognose 2018
Ungeachtet des jetzigen Deals zwischen Ørsted und GIP geht der dänische Energieversorger von einem Gewinn (EBITDA), exklusive neuer Partnerschaften, in einer Bandbreite von 12,5 bis 13,5 Mrd. DKK und Bruttoinvestitionen zwischen 16 und 18 Mrd. DKK (akt. 2,15 und 2,14 Mrd. Euro) aus. Unter Berücksichtigung des Gewinns aus der Partnerschaft mit Hornsea 1 soll das EBITDA deutlich über dem Niveau von 2017 von 22,5 Mrd. DKK liegen. Etwa 85 Prozent des Transaktionsgewinns (EBITDA) werden voraussichtlich im Jahr 2018 gebucht, so Ørsted. Die Transaktion unterliegt jedoch bestimmten behördlichen Genehmigungen.

Über den Offshore Windpark Hornsea 1
Der britische Offshore Windpark Hornsea 1 wird nach Fertigstellung 2020 mit einer Leistung von 1.218 MW der dann leistungsstärkste Offshore Windpark der Welt sein. Der Standort liegt an der britischen Ostküste, allerdings 120 km von der Küste entfernt in der Nordsee.

© IWR, 2018


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21.09.2018