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Hamburg - Siemens meldet den zweiten großen Auftrag im Bereich der Offshore-Windenergie in dieser Woche. Der deutsche Technologie-Konzern soll den britischen Offshore-Windpark Galloper Wind Farm mit insgesamt 56 Windturbinen beliefern.

Siemens wird für das Galloper-Projekt Anlagen des Typs SWT-6.0-154 vor der Südostküste Englands installieren und in Betrieb nehmen. Eigner des 336 Megawatt (MW) großen Windparks sind mit jeweils einem Anteil von 25 Prozent RWE, Green Investment Bank, Macquarie Capital und Siemens Financial Services. Bereits am Mittwoch (28.10.2015) hatte Siemens den endgültigen Auftrag zur Lieferung von 47 Anlagen der 7-MW-Klasse für das UK-Projekt Walney Extension East gemeldet.

Gesamtinvestitionen für Offshore-Projekt Galloper bei etwa 2,1 Mrd. Euro

Die Leistung des Offshore-Windparks Galloper wird ausreichen, um bis zu 336.000 britische Haushalte mit sauberem Strom zu versorgen. Siemens übernimmt auch den Service der Windenergieanlagen über einen Zeitraum von 15 Jahren. Die gesamte Investitionssumme für das Projekt beläuft sich auf 1,5 Milliarden Britische Pfund (etwa 2,1 Mrd. Euro).
„Wir freuen uns, dass Siemens einmal mehr die Sechs-Megawatt-Windturbinen für ein britisches Offshore-Windkraftwerk liefern wird“, sagte Michael Hannibal, CEO Offshore der Division Wind Power and Renewables der Siemens AG. Bislang hat das Unternehmen bereits rund 300 Windkraftanlagen des Typs SWT-6.0-154 für Projekte in Großbritannien und Deutschland verkauft. „Wir arbeiten hart daran, die Kosten für Strom aus Meereswindparks wettbewerbsfähig mit anderen Stromerzeugungsformen zu machen“, fügte Hannibal hinzu.

Windpark soll bis März 2018 fertig sein

Mit der Installation der Windenergieanlagen für das Galloper-Projekt wird Siemens im Mai 2017 beginnen. Bereits im März 2018 soll der Windpark komplett errichtet sein und Strom ins Netz einspeisen. Eine zügige Errichtung ist notwendig, damit das Offshore-Projekt noch unter den Bedingungen einer bestimmten Ausschreibungsrunde vergütet werden kann, so Siemens. Das Offshore-Windkraftwerk Galloper entsteht rund 27 Kilometer vor der Küste der Grafschaft Suffolk. In Wassertiefen zwischen 27 und 36 Metern werden die Windturbinen auf Monopilen errichtet.
Das Galloper-Projekt ist die Erweiterung des bereits bestehenden Offshore-Windparks Greater Gabbard mit einer Leistung von 504 MW. Dort erzeugen 140 Siemens-Windturbinen seit 2012 Strom für 530.000 britische Haushalte.

RWE Innogy: UK bleibt starker Offshore-Windmarkt

Hans Bünting, CEO von RWE Innogy: „Die heutige Vertragsunterzeichnung ist das Resultat erfolgreicher Verhandlungen mit unseren Partnern und Investoren in den vergangenen Monaten und zeigt, dass Großbritannien nach wie vor ein starker Markt für erneuerbare Energien im Offshore-Bereich ist. Siemens wird, neben der Rolle als Projektpartner, die Windturbinen liefern und installieren sowie die Wartung übernehmen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“

© IWR, 2015

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