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Siemens Gamesa baut Stellen in Dänemark ab

© Siemens Gamesa© Siemens GamesaZamudio, Spanien - Der deutsch spanische Windenergieriese Siemens Gamesa plant den Abbau von Arbeitsplätzen in Dänemark. Zu schaffen macht Siemens Gamesa der Wettbewerbs- und Margendruck.

Siemens Gamesa hat angekündigt, dass am Standort Brande in Dänemark im Zuge der Umstellung des Produktportfolios mehrere 100 Arbeitsplätze abgebaut werden sollen. Siemens wird sich bei Onshore-Windenergieanlagen künftig auf Turbinen mit Getriebe fokussieren, die Produktion von direktangetriebenen Onshore-Windenergieanlagen soll auslaufen.

Bis zu 600 Arbeitsplätze könnten wegfallen
Wie Vestas, so wird auch der deutsch spanische Windenergieriese Siemens Gamesa Arbeitsplätze abbauen. Medienberichten zufolge könnten bis zu 600 Arbeitsplätze im Zuge von Änderungen im Produktportfolio und Anpassungen an die aktuelle Marktsituation verloren gehen. Demnach wird sich Siemens Gamesa im Onshore-Bereich künftig auf Windenergieanlagen mit Getriebe fokussieren und die Herstellung von Anlagen mit Direktantrieb einstellen.

Davon betroffen ist das Werk im dänischen Brande, hier soll die Produktion von Onshore-Turbinen mit Direktantrieb Ende 2020 auslaufen. In Aalborg soll die Produktion von Onshore-Rotorblättern bereits Ende 2019 eingestellt werden, während Offshore-Rotorblätter in Aalborg sowie die Entwicklung, der Prototypenbau und die Erprobung neuer Blätter für den Offshore-Einsatz fortgesetzt werden.

Die schwierigen Maßnahmen seien notwendig, um eine verantwortungsbewusste Lösung für eine zunehmend wettbewerbsorientierte Branchenlandschaft zu finden, so Siemens Gamesa Renewable Energy Denmark Geschäftsführer Andreas Nauen.

Siemens Gamesa interessiert sich für Senvion Assets
Siemens Gamesa hatte kürzlich eine nicht-bindende Exklusivitätsvereinbarung mit dem insolventen Windkraft-Hersteller Senvion abgeschlossen. Senvion wird im Rahmen der Vereinbarung die Verhandlungen über den Erwerb ausgewählter europäischer Service- und Onshore-Assets Geschäfte fortführen. Das Manager Magazin berichtet unter Verweis auf Verhandlungskreise, dass es sich dabei um das Geschäft mit der Wartung und Instandhaltung von Windenergieanlagen an Land und die Produktion von Rotorblättern in Portugal handelt. Die Exklusivitätsvereinbarung wurde vom Gläubigerausschuss einstimmig genehmigt. Die finale Entscheidung soll bis Ende September vorliegen.


© IWR, 2019


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30.09.2019

 



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