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Wasserkraft-Konzern Verbund erhöht Ergebnisausblick

Wien - Das Management der Verbund AG, dem auf Wasserkraft fokussierten Stromkonzern aus Österreich, hat die Ergebnisprognose für 2016 erhöht. Dafür soll in Zukunft bei der Dividende weniger ausgeschüttet werden.

Die Anhebung der Prognose im Ergebnisbereich kann sich sehen lassen. So schraubt das Unternehmen den Ausblick für das bereinigte Konzernergebnis 2016 um rund 26 Prozent auf 290 Mio. Euro nach oben (Prognose bisher: 230 Mio. Euro). Die Aktie der Verbund AG hat sich im Handel am Montag jedoch nur geringfügig um 0,3 Prozent auf 13,25 Euro verteuert (Börse Stuttgart).

Teils deutliche Anhebung der Ergebnisprognose

Auf Basis der aktualisierten Planung wird die Verbund AG in 2016 ein operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von rund 840 Mio. Euro (Prognose bisher: 750 Mio. Euro) und ein Konzernergebnis von rund 270 Mio. Euro (Prognose bisher: 230 Mio. Euro) erzielen, sofern die Wasserführung und das Winddargebot im zweiten Halbjahr durchschnittlich ausfallen. Das bereinigte Konzernergebnis 2016 wird dann rund 290 Mio. Euro (Prognose bisher: 230 Mio. Euro) betragen. Die Anpassung des Ergebnisausblicks ist laut der Verbund AG auf Kosteneinsparungen aufgrund von Restrukturierungsmaßnahmen, ein höheres Ergebnis im Netzbereich sowie Verbesserungen im Stromgeschäft zurückzuführen.

Arbeitsplätze werden abgebaut, Investitionen gekürzt

Nach dem neuen Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogramm werden neben Aufwandsreduktionen und Effizienzsteigerungen auch weitere rund 175 Stellen bis 2020 abgebaut. Beim Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwand will das Unternehmen aus Wien im Wesentlichen das Kostenniveau 2015 bis zum Jahr 2019 beibehalten. Dadurch könne man die zukünftigen Kostensteigerungen auffangen. Darüber hinaus sollen die Wachstums- und Instandhaltungsinvestitionen für den Zeitraum 2016 bis 2019 von 1,5 Mrd. auf 1,0 Mrd. Euro reduziert werden. Damit fokussiert Verbund sich auf eine deutliche Verbesserung des Free Cashflows und auf eine weitere Reduktion der Verschuldung.

Dividendenpolitik: Vorerst nur 30 statt 50 Prozent des bereinigten Konzernergebnisses

In diesem Zusammenhang wird die bisherige langfristige Dividendenpolitik geändert. Für das Geschäftsjahr 2016 werden rund 30 Prozent des um Einmaleffekte bereinigten Konzernergebnisses ausgeschüttet. Zuvor wurden nach der Dividendenpolitik des Konzerns rund 50 Prozent dieser Bezugsgröße ausgeschüttet. Die Bekanntgabe der Ausschüttungsquote für das Geschäftsjahr 2017 wird voraussichtlich im März 2017 im Rahmen der Ergebnisveröffentlichung 2016 erfolgen.

© IWR, 2016

19.07.2016

 



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