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Deutsche Windtechnik punktet mit Großauftrag für BNK-Nachrüstung

© Deutsche Windtechnik© Deutsche WindtechnikOstenfeld/Bremen - Angesichts der knappen Frist zur Realisierung bis Mitte 2021 arbeiten die Anbieter von Systemen zur bedarfsgesteuerten Nachtkennzeichnung (BNK) mit Hochdruck am Vertrieb ihrer Systeme. Die Deutsche Windtechnik punktet beim Betriebsführer Windpunx.

Die Deutsche Windtechnik hat den ersten Großauftrag im Bereich der bedarfsgesteuerten Nachtkennzeichnung (BNK) abgeschlossen. Der unabhängige Service-Dienstleister wird mehrere Windparks des Betriebsführers Windpunx nachrüsten und profitiert dabei von seiner herstellerübergreifenden Ausrichtung.

BNK-System der Deutschen Windtechnik wird technologieübergreifend installiert
Die Deutsche Windtechnik hat von der Windpunx GmbH & Co. KG aus Oldenburg den ersten großen Auftrag für ihr transponderbasiertes BNK erhalten. Die Order deckt die Nachrüstung von einem großen Teil der durch Windpunx betreuten Windenergieanlagen (WEA) ab. Insgesamt betreut Windpunx WEA unterschiedlicher Hersteller mit einer Leistung von mehr als 1.500 Megawatt (MW) und gehört damit zu einem der führenden Betriebsführer in Deutschland. Die Umrüstung der WEA wird ab sofort vorbereitet und innerhalb der gesetzlichen Frist vollzogen. Der Vertrag zwischen der Deutschen Windtechnik und Windpunx deckt über die Bestandsverträge hinaus auch weitere Anlagen ab. Neben der Umrüstung wird die Deutsche Windtechnik in der Zukunft auch den kompletten Service rund um das BNK-System übernehmen.

Multibrand und windparkübergreifend
Für Steffen Schroth (CEO) und Felix Genze (COO) von der Windpunx GmbH & Co. KG ist neben den Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit der Deutschen Windtechnik vor allem die Möglichkeit der herstellerübergreifenden Umrüstung ausschlaggebend gewesen. Die BNK-pflichtigen WEA des Betriebsführers erstrecken sich über Anlagen von Vestas, NEG Micon, Siemens, Nordex, Senvion, Fuhrländer, Enercon und GE. „Wir haben ein sehr breites Spektrum an Turbinentypen in unserem Bestand. Da hilft es sehr, auf nur einen Anbieter zurückgreifen zu können, um alle BNK-pflichtigen Windenergieanlagen aus einer Hand zu bedienen. Da unsere Unternehmen bereits gute und langjährige Erfahrungen in der Partnerschaft gemacht haben, lag für uns dieser gemeinsame Schritt auf der Hand“, so Genze. Wichtig für die Beauftragung der Deutschen Windtechnik war nach Angaben von Steffen Schroth zudem die lückenlose Dokumentation der Vorgänge. Die Aufarbeitung und Bereitstellung der Datensätze von jeder WEA, die an das BNK-System angeschlossenen wird, dient Windpunx als Nachweis zur Sicherung der EEG-Vergütung durch die Bundesnetzagentur.

BNK-System mit hoher Flexibilität beim Anchluss von WEA
Das BNK-System der Deutschen Windtechnik besteht aus einem zentralen Transponder-Empfang-Modul (TEM) und den BNK-Boxen. Letztere wird je WEA verbaut, während das TEM lediglich an einer zentralen WEA installiert wird. Nach Angaben des unabhängigen Service-Dienstleisters ermöglicht das BNK-System in einem Umkreis von sechs Kilometern den Anschluss von WEA mit nur einem TEM, unabhängig von der Anlagentechnologie. Dieser Aspekt ist auch für Betreiber von einzelnen WEA oder von mehreren Windparks interessant. „Angrenzende Windenergieanlagen können im Zuge der BNK-Nachrüstung an die existierenden TEMs angegliedert werden. So können die Kosten und die Zeit der Umrüstung für alle beteiligten Windpark-Betreiber minimal gehalten werden“, erklärt dazu Karl Keusgen, Geschäftsführer der Deutschen Windtechnik Steuerung.


© IWR, 2020


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28.10.2020

 



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