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Siemens Energy entwickelt Afghanistan zur Energie-Drehscheibe

© Siemens Energy© Siemens EnergyAbu Dhabi, VAE - Ein Abkommen zwischen Siemens Energy und der Regierung von Afghanistan soll den Zugang zu verlässlicher, effizienter und nachhaltiger Elektrizität deutlich verbessern. Erneuerbare Energien bilden einen der Schwerpunkte des Abkommens.

Bisher sind nur 28 Prozent der Bevölkerung Afghanistans mit Strom versorgt. Siemens Energy hat ein mehrstufiges Abkommen mit der Regierung von Afghanistan unterzeichnet. Ziel ist es, das Land durch die Entwicklung eines modernen, nachhaltigen und kostengünstigen Energiesystems als Energie-Drehscheibe in Zentralasien zu etablieren. Dabei soll das enorme Potenzial der Erneuerbaren Energien vor Ort berücksichtigt und mit einbezogen werden.

Siemens Energy unterzeichnet Abkommen zur Elektrifizierung Afghanistan
Im Beisein des afghanischen Präsidenten Ashraf Ghani sowie von Siemens Energy CEO Christian Bruch haben die Regierung von Afghanistan und Siemens Energy am heutigen Montagmorgen (16.11.2020) ein Energieabkommen zur Entwicklung des Energiesektors in Afghanistan virtuell unterschrieben.
Durch die Vereinbarung soll in Afghanistan der Zugang zu Elektrizität verbessert werden, um das Potenzial Afghanistans besser auszuschöpfen und dadurch die wirtschaftliche und industrielle Entwicklung zu stärken und das Wachstum anzukurbeln. Durch die Umsetzung soll das Land zudem auch in die Lage versetzt werden, neue Einnahmequellen zu generieren. Die geostrategisch günstige Lage als Knotenpunkt für den Energietransit in der Region sowie die reichlich vorhandenen Erneuerbaren Energieressourcen des Landes bieten hier vielfältige Möglichkeiten, so Siemens Energy.

„Energie ist nicht nur die Basis für Infrastruktur, sie ist die Grundvoraussetzung für die Bildung, den Ausbau und die Entwicklung von Human-, Sozial- oder Finanzkapital. Wir werden ein Afghanistan aufbauen, in dem sich die Bürger auf zuverlässige Energie freuen können“, begrüßt Afghanistans Präsident Ashraf Ghani das Abkommen. „Die Entwicklung des Energieplans bringt Afghanistan einen langfristigen Nutzen, von dem auch die kommenden Generationen noch profitieren werden“, so Christian Bruch, CEO von Siemens Energy. Das Projekt sei ein schönes Beispiel für den ganzheitlichen Ansatz von Siemens Energy, Gesellschaften effizient, kostengünstig und nachhaltig mit Energie zu versorgen.

Drei-Phasen-Plan zum Aufbau der afghanischen Stromversorgung
Bestandteil der ersten von drei Phasen der Vereinbarung ist die wirtschaftliche und technische Machbarkeit. In der zweiten Phase liegt der Schwerpunkt auf dem Ausbau und der Stabilisierung des nationalen Stromnetzes. Das Netz soll durch internationale Verbindungen vervollständigt werden. Außerdem ist der Aufbau lokaler Erzeugungszentren für die Nutzung Erneuerbarer Energien vorgesehen. Die dritte Phase wird sich auf die Entwicklung des Sektors Erneuerbare Energien sowie auf die weitere nachhaltige und kostengünstige Stromerzeugung konzentrieren.

Das Abkommen baut auf einer Absichtserklärung (MoU) auf, die Siemens im Januar 2019 mit der afghanischen Regierung unterzeichnet hatte, um die nachhaltige Entwicklung des Landes zu unterstützen. Als Teil des Abkommens zur Errichtung einer Energie-Drehscheibe in Afghanistan wird Siemens Energy im Rahmen des Drei-Phasen-Plans das Land am Hindukusch bei der Entwicklung einer zuverlässigen und bezahlbaren Stromversorgung unterstützen. Gleichzeitig sollen natürliche Ressourcen vor Ort effizient genutzt werden. Siemens Energy wird zudem die afghanische Regierung dabei unterstützen, Trainings- und Berufsausbildungs-Programme im Land zu entwickeln. So sollen qualifizierte und wettbewerbsfähige lokale Arbeitskräfte ausgebildet werden, um den Ausbau und die Entwicklung der Infrastruktur und Industrie im Land voranzutreiben.

© IWR, 2020


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16.11.2020

 



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