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RWE erhält grünes Licht für deutschen Offshore Windpark und vermarktet belgischen Windstrom

© RWE AG© RWE AGEssen – Der Essener Energieversorger RWE treibt die Transformation des Konzerns weiter voran. Insgesamt verfügt das RWE mittlerweile über eine Entwicklungspipeline aus Offshore-Optionen mit mehr als 7 GW (7.000 MW) Windkraftleistung.

RWE hat die Genehmigung für den Bau des Offshore-Windparks Kaskasi in der deutschen Nordsee erhalten. In Belgien hat das Unternehmen einen langfristigen Stromliefervertrag für „grünen“ Strom vereinbart.

Offshore Windpark Kaskasi in der Nordsee soll 2022 in Betrieb gehen
Anfang Dezember 2020 erteilte das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) den Planfeststellungsbeschluss für den 342-Megawatt-Windpark Kaskasi von RWE. Damit ist Kaskasi (offizielle Bezeichnung Kaskasi II) der erste Offshore-Windpark in Deutschland, der nach erfolgreicher Auktionsteilnahme im sogenannten „Übergangssystem“ nach dem neuen Windenergie-auf-See-Gesetz genehmigt wurde, teilte RWE mit. Ein Bestandteil der Genehmigung sind sogenannte Pilotwindenergieanlagen, bei denen innovative Technologien getestet werden. Der 35 Kilometer nördlich der Insel Helgoland entstehende Windpark soll im Sommer 2022 ans Netz angeschlossen werden. Nach der vollständigen, kommerziellen Inbetriebnahme der 38 Siemens-Windturbinen vom Typ SG 8.0-167 DD mit bis zu 9 MW-Leistung je Anlage ab dem vierten Quartal 2022 wird Kaskasi rechnerisch rund 400.000 Haushalte pro Jahr mit grünem Strom versorgen können.

RWE verkauft grünen Strom aus belgischem Offshore Windpark
RWE Supply & Trading und das Chemieunternehmen Ineos haben einen langfristigen Stromliefervertrag (Power Purchase Agreement, PPA) vereinbart. Im Rahmen des Zehnjahresvertrags, Beginn 2021, wird Ineos jährlich 198 Gigawattstunden grünen Strom von RWE beziehen. Der Strom stammt aus dem Windpark Northwester 2 mit 219 MW Leistung (23 Anlagen mit je 9,5 MW) in der belgischen Nordsee. Er liegt vor der Küste von Zeebrügge und wird von der belgischen Gesellschaft Parkwind betrieben. Der PPA steht für rund 25 % der Stromproduktion aus dem Windpark, so RWE.

Mit dem Stromliefervertrag kann die britische Ineos mit Hauptsitz in London den CO2-Fußabdruck in Belgien während der Vertragslaufzeit um 745.000 Tonnen reduzieren. Das Unternehmen gehört damit zu einer Reihe von Großkunden, die bereits von RWE über PPAs mit Ökostrom versorgt werden. So bezieht die Deutsche Bahn Strom aus Wasserkraft und Offshore-Windenergie. Zudem hat Bosch kürzlich mit RWE Supply & Trading einen Abnahmevertrag über Solarstrom abgeschlossen.

© IWR, 2020


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18.12.2020

 



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