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Siemens Gamesa baut 100 MW-Windpark in Äthiopien

© Siemens Gamesa© Siemens GamesaZamudio - Der Windkraftanlagen-Hersteller Siemens Gamesa hat sein erstes Windkraftprojekt in Äthiopien mit dem staatlichen Stromversorger Ethiopian Electric Power (EEP) unterzeichnet.

Äthiopien hat sich ehrgeizige Ziel gesetzt und will schon bald den heimischen Energiebedarf zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien decken. Ausreichende EE-Ressourcen sind vorhanden.

Siemens Gamesa baut 100 MW-Windpark - Finanzierung durch Dänemark
Siemens Gamesa kann sein erstes Windkraftprojekt in Äthiopien realisieren. Der 100-MW-Windpark Assela wird zwischen den Städten Adama und Assela, etwa 150 km südlich der Hauptstadt Addis Abeba, liegen und zu einer sauberen und erschwinglichen Stromversorgung des Landes beitragen. Der Windpark wird aus 29 Windturbinen des Typs SG 3.4-132 bestehen und soll Anfang 2023 in Betrieb gehen. Das Projekt wird etwa 300.000 MWh (300 Mio. kWh) pro Jahr erzeugen. Siemens Gamesa wird das komplette Engineering, die Beschaffung und den schlüsselfertigen Bau übernehmen.

Das Assela-Windprojekt wird vom dänischen Außenministerium über den dänischen Staatsfonds Danida Business Finance (DBF) finanziert, zusätzlich zu einem Kreditvertrag, der zwischen dem äthiopischen Ministerium für Finanzen und wirtschaftliche Zusammenarbeit (MoFEC) und der Danske Bank A/S unterzeichnet wurde.

Äthiopien soll zum Energiezentrum am Horn von Afrika werden
Äthiopien will laut den staatlichen Planungen den heimischen Energiebedarf bereits im Jahr 2030 zu 100 Prozent durch erneuerbare Energien decken. Das Land verfügt über zahlreiche erneuerbare Ressourcen wie Wind, Sonne, Geothermie und Biomasse. Nach Angaben der Afrikanischen Entwicklungsbank wird allein das Windenergie-Potenzial mit einer Installationskapazität von 10 GW (10.000 MW) angegeben, wobei derzeit erst 324 MW Windkraftleistung installiert sind. Laut einer Prognose von Wood Mackenzie würden laut Siemens Gamesa in Äthiopien bis 2029 rund 2 GW Windkraft installiert werden.

Das Land will in Zukunft zudem das Energiezentrum und die Batterie für das Horn von Afrika werden. Das 2017 gestartete Nationale Elektrifizierungsprogramm des Landes sieht zudem vor, bis 2025 mit Hilfe von netzunabhängigen Lösungen für 35 Prozent der Bevölkerung einen universellen Zugang zur Stromversorgung zu erreichen.

© IWR, 2021


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