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RWE baut weiteren Windpark auf ehemaligem Tagebaugelände mit Nordex

© RWE AG© RWE AGEssen – Der Energiekonzern RWE plant den Bau eines weiteren Windparks auf einem rekultivierten Tagebaugelände. Bei der letzten Ausschreibung der Bundesnetzagentur waren die Essener erfolgreich.

Insgesamt betreibt RWE in Deutschland Onshore-Windparks mit einer Kapazität von rund 650 MW. Der neue Windpark „Bedburg A 44n“ in Nordrhein-Westfalen soll das Portfolio erweitern.

Baustart für Windpark „Bedburg A 44n“ im Frühjahr 2021“
Der zukünftige Windpark „Bedburg A 44n“ liegt auf rekultiviertem Braunkohle-Tagebaugelände an der gleichnamigen Neubaustrecke der Autobahn. Errichtet werden dort demnächst fünf Windkraftanlagen des Herstellers Nordex mit jeweils 5,7 Megawatt Nennleistung und einer Nabenhöhe von 164 Metern. Sie sollen Anfang 2022 in Betrieb gehen. Das Projekt wird wie der benachbarte Windpark Königshovener Höhe (67,2MW) ein Joint Venture von Stadt Bedburg (49%) und RWE Renewables (51%). Die Anteile am Windpark Bedburg A 44n sind identisch, teilte RWE mit.

Reallabor der Energiewende: Nordex-Anlage als Teil des Wohnbauprojekts Bedburg-Kaster
Vier Nordex-Windkraftanlagen werden mit der vorhandenen elektrischen Infrastruktur der RWE Power im Tagebau Garzweiler ins Netz der öffentlichen Versorgung einspeisen. Die fünfte Anlage soll den Strom über die in Bau befindliche Ressourcenschutzsiedlung Bedburg-Kaster ins Netz einspeisen. Dies ist ein Wohnungsbauprojekt mit 130 Einheiten, bei dem nicht nur das Energiekonzept, sondern auch die Architektur und das städtebauliche Programm innovativ sind.

Bei diesem Projekt arbeiten die Stadt Bedburg und RWE im Verbund mit weiteren Partnern wie Eon, Westnetz und der Faktor-X-Agentur zusammen. Das Vorhaben wird vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) als „Reallabor der Energiewende“ gefördert. Ein Teil des Windstroms der fünften Windenergieanlage von „Bedburg A 44n“ versorgt quasi per Direktlieferung, unter Einbeziehung eines Energiespeichers, die Ressourcenschutzsiedlung, der Rest fließt ins Netz der allgemeinen Versorgung.

RWE baut Windenergie-Aktivitäten an Land in Deutschland aus
RWE betreibt in Deutschland Onshore-Windparks mit einer Kapazität von rund 650 MW. Aktuell baut das Unternehmen in Deutschland mit der NEW Re und der Stadt Jüchen den Kooperationswindpark Jüchen A44n mit einer Windkraftleistung von 27 MW. Es werden sechs Anlagen auf rekultivierter Fläche des Tagebaus Garzweiler errichtet. Die Inbetriebnahme ist im Frühjahr 2021 geplant.

© IWR, 2021


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08.01.2021

 



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