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Taiwanesisches Offshore Großprojekt von Ørsted erreicht Meilenstein

© Ørsted© ØrstedFredericia, Dänemark - Das dänische Energieunternehmen Ørsted hat mit den Offshore-Bauarbeiten an dem taiwanesischen Offshore-Windenergie-Komplex Greater Changhua 1 & 2a begonnen. Bei der weiteren Umsetzung des Projektes macht Ørsted Tempo.

Ørsted hat sich von einem ehemals kohleintensiven Stromversorger zum Weltmarktführer auf dem Gebiet der Offshore-Windenergie gewandelt. Nun hat das im regenerativen Aktienindex RENIXX World gelistete Unternehmen in Taiwan die Offshore-Bauarbeiten an den Windparks Greater Changhua 1 & 2a begonnen. Bis 2025 plant Ørsted im Bereich Offshore-Windenergie ein weiteres kräftiges Wachstum und einen Ausbau der unternehmenseigenen Offshore-Kapazitäten auf weltweit 15.000 Megawatt (MW).

Fertigstellung von 900 MW Offshore-Komplex in Taiwan für 2022 geplant
Nachdem alle Genehmigungen und Umwelt-Zulassungen (Environmental Impact Assessment - EIA-Zulassung) vorliegen, startet der dänische Energiekonzern Ørsted die Offshore-Bauarbeiten für die 900-MW-Offshore-Windparks Greater Changhua 1 & 2a in Taiwan. 2021 wird Ørsted noch mit der Verlegung der Export-Kabel, der Park-Verkabelung sowie der Installation der Offshore-Umspannwerke und Fundamente beginnen. Im nächsten Jahr will der Offshore-Spezialist mit der Installation der Windturbinen fortfahren. Der Standort des Windparks befindet sich ca. 35 - 60 km vor der Küste der Region Changhua. Die beiden Offshore-Parks sollen 2022 fertiggestellt werden und ausreichend Strom produzieren, um rein rechnerisch eine Million Haushalte mit sauberer Energie versorgen.

Ørsted hat mit den horizontalen Richtbohrungen (HDD) begonnen, um die Kabelverlegung und Kolkschutzarbeiten sowie die Fundamentinstallation vorzubereiten. Auch an Land kommt Ørsted nach eigenen Angaben gut mit den Bauarbeiten voran. Dazu gehören die Fertigstellung der Arbeiten an den beiden Hauptgebäuden des Umspannwerks an Land und die Modernisierungsarbeiten an den Kaianlagen (Kai Nr. 36 und 37) im Hafen von Taichung zur Lagerung von Schlüsselkomponenten.

500 - 800 Personen auf See an Bau beteiligt, modernste Technologien im Einsatz
Für die termingerechte pünktliche Fertigstellung und fachgerechte Umsetzung der Bauarbeiten an den Offshore-Windparks setzt Ørsted auf eine Kombination aus ausländischen und einheimischen Unternehmen. Der weltweit größte Betreiber von Offshore-Windparks schätzt, dass im Zuge der Bauarbeiten in Spitzenzeiten mehr als 25 Schiffe mobilisiert werden, darunter Crew-Transferschiffe, Installations- und Unterstützungsschiffe, Serviceschiffe und Wachschiffe. 500 bis 800 Personen sind beteiligt, die auf See arbeiten. Während des gesamten Bauprozesses hat Ørsted nach eigenen Angaben den Schutz der Umwelt im Blick und setzt deshalb auf die modernste auf dem Markt verfügbaren Technologien.

Zusätzlich zu den Offshore-Bauarbeiten bereitet sich Ørsted seit 2019 auf die Betriebs- und Wartungsarbeiten (O&M) vor und hat ein lokales O&M-Team mit 21 taiwanesischen O&M-Technikern aufgebaut, 4 weitere sollen in Kürze dazukommen. Diese Techniker durchlaufen derzeit ein intensives professionelles O&M-Training und werden ab 2022 in der neuen O&M-Basis von Ørsted im Hafen von Taichung stationiert sein. Von dort aus werden sie das erste unter taiwanesischer Flagge fahrende Serviceschiff nutzen, um ihre O&M-Aufgaben zu erfüllen und den optimalen Betrieb des Offshore-Windparks Greater Changhua 1 & 2a sicherzustellen.

Ørsted-Ziel: 15.000 MW Offshore-Kapazität im Jahr 2025
Ørsted hat weltweit bereits Offshore-Windenergieanlagen mit einer Gesamtkapazität von knapp 7.600 Megawatt (MW) errichtet und ist damit weltweit führend (Stand Ende 2020). Innerhalb der nächsten fünf Jahre möchte Ørsted den Offshore-Ausbau weiter vorantreiben und die eigene Offshore-Wind-Kapazität in etwa verdoppeln: 2025 soll die weltweite Offshore-Kapazität von Ørsted in Deutschland, Dänemark, den Niederlanden, Taiwan, Großbritannien und den Vereinigten Staaten bei etwa 15.000 MW liegen. In Deutschland hat Ørsted bislang die vier Windparks Borkum Riffgrund 1 und 2 sowie Gode Wind 1 und 2 gebaut. Mit Borkum Riffgrund 3 (900 MW) und Gode Wind 3 (242 MW) werden voraussichtlich in den Jahren 2024 und 2025 zwei weitere Offshore-Windparks ans Netz gehen.



© IWR, 2021


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29.03.2021

 



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