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EnBW baut ultraschnelle E-Ladeparks mit Hochdruck aus

© EnBW AG© EnBW AGKarlsruhe – Der Energieversorger EnBW setzt auf E-Mobilität und baut die notwendige Lade-Infrastruktur mit hohem Tempo aus. Zum Messebeginn der IAA in München eröffnet EnBW einen großen Standort für Hochgeschwindigkeitsladen nach dem anderen.

Ein Energieversorger mit einem Stand auf der Automobilmesse IAA wäre vor wenigen Jahren kaum denkbar gewesen. Doch der Wandel hin zur E-Mobilität eröffnet neue Chancen. EnBW will im Wochentakt neue Schnellladeparks bis Jahresende 2021 eröffnen.

Zwölf neue XXL-Schnellladeparks bis Ende 2021
innerhalb weniger Tage hat die EnBW zwei weitere Standorte für ultraschnelles Laden eröffnet. Nur fünf Tage nach Inbetriebnahme des Ladeparks Unterhaching mit 20 Ladepunkten steht in Wörth an der Donau ein weiterer XXL-Park bereit und der nächste in Erlangen bereits in den Startlöchern. Direkt an der A3 gelegen und rund 20 Kilometer östlich von Regensburg, bietet der Standort Wörth 16 Ladepunkte mit ultraschnellen 300 Kilowatt Leistung – der stärksten derzeit verfügbaren Leistungsklasse. Das PV-Dach erzeugt bis zu bis zu 37 Kilowatt Strom und schützt zudem vor Wind und Wetter. Bis zum Jahresende 2021 kündigt EnBW den Bau von zwölf zusätzlichen Ladeparks dieser Größenordnung bis zum Jahresende an.

Neuheiten auf der IAA – Elektromobilität nimmt an Fahrt auf
„Die vielen Neuheiten, die die Automobilhersteller in diesem Jahr auf der IAA präsentieren, sprechen eine eindeutige Sprache: Elektromobilität nimmt deutlich an Fahrt auf“, so Timo Sillober, E-Mobilitäts-Chef der EnBW. Das Schnellladenetz der EnBW umfasst über 600 eigene Standorte im gesamten Bundesgebiet. An ihnen fließt zu 100 Prozent Ökostrom, zudem sind viele von ihnen modular erweiterbar: Bei steigender Nachfrage können sie kurzfristig um weitere Ladepunkte ergänzt werden, teilte EnBW mit. Den größten öffentlichen Hochgeschwindigkeits-Ladepark Europas mit 52 Ladepunkten baut die EnBW derzeit am Kamener Kreuz.

Über das EnBW Hyper-Netz
Das EnBW HyperNetz® bietet den Zugang zu mehr als 200.000 Ladepunkten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Frankreich, Italien, Belgien, Luxemburg und Liechtenstein. Über die EnBW Mobility+ App kann die nächste Lademöglichkeit gefunden werden. Bis 2025 will das Unternehmen das EnBW HyperNetz in Deutschland auf 2.500 eigene Schnellladestandorte ausbauen, das ist mehr als es bei den großen Mineralölunternehmen Tankstellen gibt. Dafür nimmt EnBW im Schnitt einen neuen Schnellladestandort je Tag in Betrieb und investiert jährlich rund 100 Millionen Euro.

© IWR, 2021


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09.09.2021

 



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