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Weltwindkonferenz in Peking eröffnet

Berlin - Bundesumweltminister Jürgen Trittin hat mit seiner Teilnahme an der Weltwindkonferenz in China für den weiteren Ausbau der Energieerzeugung aus Windkraft geworben. Die Erfolge der Nutzung der Windkraft ließen sich eindeutig an der zahlenmäßigen Entwicklung der letzten Jahre nachweisen, sagte Trittin in seiner Rede zur Eröffnung der Konferenz am 1. November 2004.

Trittin unterstrich die weltweit führende Rolle Deutschlands beim Ausbau der Windenergie. Insgesamt sind zurzeit rund 16.000 MW Windenergie in Deutschland installiert. Bis zum Jahr 2010 sollen allein aus Windanlagen auf See (offshore) 3.000 MW erreicht werden. Positive Effekte der vermehrten Windenergienutzung seien nicht nur ein Anwachsen des Anteils erneuerbarer Energien an der Stromversorgung, sagte Trittin. Vorteilhaft sei auch die daraus resultierende Sicherung von Arbeitsplätzen, der wachsende Umsatz der Windkraftbranche sowie insbesondere die Reduzierung der Kohlendioxidemissionen und der damit verbundene Beitrag zum weltweiten Klimaschutz.

Positiv sei auch der Ausbau der Windkraftanlagen in China, so Trittin. So habe die Volksrepublik im Jahr 2003 den Ausbau der Windenergie um 46 Prozent gesteigert. Das sind fast 100 MW mehr. Insgesamt hat danach China inzwischen eine installierte Gesamtleistung von 571 MW. Bundesminister Trittin sagte zu, dass Deutschland diese Entwicklung weiter nach Kräften unterstützen wird. Mit der Einführung eines Stromeinspeisegesetzes will China bis zum Jahr 2010 zehn Prozent seines Stroms aus Sonne, Wind und Wasserkraft gewinnen. Das Stromeinspeisegesetz wird gegenwärtig in China diskutiert und ist dem deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetz ähnlich.

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02.11.2004

 




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