Eigenbetriebsportfolio wächst: PNE erhält Genehmigungen für zwei neue Windparks und einen Solarpark
Cuxhaven – Der Wind- und Solarprojektierer PNE hat von den Genehmigungsbehörden grünes Licht für den Bau und Betrieb von zwei Onshore-Windparks in Hessen und einer Freiflächen-Photovoltaikanlage in Brandenburg erhalten. Die Genehmigungen markieren einen wichtigen Zwischenschritt für den weiteren Ausbau des Eigenbetriebsportfolios der PNE-Gruppe.
Der Standort des Windparks Herzhausen befindet sich in Mittelhessen. Nach aktuellem Stand ist es geplant, 6 Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von jeweils 5,5 MW und einer Gesamtnennleistung von 33 MW zu errichten und zu betreiben.
Der Windpark Welsche-Lied in Nordhessen mit einer Gesamtleistung von 27,8 MW soll aus 4 Anlagen bestehen. Nach derzeitigem Planungsstand sollen 3 Turbinen mit je 7,2 MW und eine Turbine mit 6,2 MW errichtet werden.
Der Standort der PV-Freiflächenanlage Altlandsberg befindet sich auf dem Gebiet der gleichnamigen Stadt in Brandenburg. Die Anlage wird nach Fertigstellung aus rund 200.200 Modulen mit einer Gesamtnennleistung von rund 124 MWp bestehen.
Mit einer Gesamtnennleistung von 184,8 MW können die beiden Windparks und die Photovoltaikanlage nach ihrer Inbetriebnahme nach Angaben von PNE rechnerisch den jährlichen Strombedarf von rund 73.000 Drei-Personen-Haushalten decken.
"Die erhaltenen Genehmigungen sind ein wichtiger Schritt für unser weiteres Wachstum. Sie geben uns die Möglichkeit, unser Eigenbetriebsportfolio weiter auszubauen", kommentiert der Vorstandsvorsitzende der PNE AG Heiko Wuttke die Zuschläge.
Die Strategie der PNE-Gruppe setzt auf Wachstum in allen Bereichen und sieht einen ausgewogenen Mix aus Projektverkäufen und dem Ausbau eigener Wind- und Photovoltaikparks vor. Die mittelfristigen Ziele für die Projektentwicklung bleiben ambitioniert: Bis 2027 soll das Eigenbetriebsportfolio auf 1,1 GW in Betrieb oder Bau ausgebaut werden und die Projektpipeline 10 bis 15 GW umfassen.
© IWR, 2026
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