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Geld für kommunale Wärmeplanung: Notus Energy zahlt Abgabe aus Windpark-Erträgen an Gemeinde Uckerland

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Potsdam - Die Gemeinde Uckerland und Notus Energy vereinbaren, dass die Gemeinde eine freiwillige Kommunalabgabe aus den Erträgen von 29 Windenergieanlagen erhält. Für jede erzeugte Kilowattstunde Strom bekommt die Gemeinde danach 0,2 Cent pro Jahr, teilte Notus Energy mit.

Die entsprechenden Verträge haben Bürgermeister Matthias Schilling (SPD) und Notus Energy Geschäftsführer Heiner Röger am Montag, den 27. Mai 2024 vor Ort unterzeichnet. Der Bürgermeister will das Geld u.a. nutzen, um die kommunale Wärmeplanung voranzutreiben.

Das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz erlaubt es, dass Betreiber von Windparks die Standort-Gemeinden direkt an den Erträgen der Anlagen beteiligen. „Wir begrüßen das sehr und freuen uns, dass wir eine entsprechende Vereinbarung jetzt mit der Gemeinde Uckerland abschließen können“, sagt Heiner Röger, Gründer und Geschäftsführer von Notus Energy mit Hauptsitz in Potsdam.

Auch Matthias Schilling, Bürgermeister der Gemeinde Uckerland, ist zufrieden. „Notus Energy ist für uns ein Vorreiter. Wenn wir mit allen Betreibern in Zukunft eine solche Vereinbarung schließen würden, dann könnte die Gemeinde hier jährliche Einnahmen von wenigstens 400.000 Euro erwarten“, so Schilling.

Zusätzlich zu dieser Ertragsabgabe kommt eine verpflichtende Sonderabgabe nach Landesrecht (Windenergieanlagenabgabengesetz) für ab 2020 in Betrieb genommene Anlagen von 10.000 Euro pro errichtetem Windrad pro Jahr. Weil in den nächsten Jahren viele Windkraftanlagen in der Region repowert werden, wird es dann zu weiter steigenden Zahlungen kommen.

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30.05.2024