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Joint-Venture: EDPR und ENGIE gründen Allianz für Offshore-Windenergie

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Madrid, Spanien - Der im regenerativen Aktienindex RENIXX World gelistete Regenerativstromerzeuger EDP Renewables und der französische Energiekonzern ENGIE gründen ein 50/50-Joint-Venture (JV) im Bereich festinstallierter und schwimmender Offshore-Windparks. Eine entsprechende Vereinbarung haben die beiden Unternehmen gestern (23. Januar 2020) unterzeichnet. Bereits am 21. Mai 2019 haben die beiden Unternehmen eine strategische Absichtserklärung (MoU) zur Gründung einer neuen weltweiten gemeinsamen Offshore-Einheit zur Zusammenführung des industriellen Know-hows und der Entwicklungskapazitäten beider Unternehmen, angekündigt.

EDPR und ENGIE wollen in dem Joint Venture ihr Offshore-Windenergieportfolio bündeln. Derzeit verfügen die Unternehmen über Offshore-Windenergie-Projekte mit einer Leistung von 1.500 Megawatt (MW), die sich im Bau befinden, und 3.700 MW in der Entwicklung. Ziel ist es, zu einem weltweit führenden Offshore-Unternehmen aufzusteigen. Die Vereinbarung zur Gründung des Joint-Ventures unterliegt noch bestimmten aufschiebenden Bedingungen und bedarf u.a. der Genehmigung durch die Europäische Kommission. EDPR und ENGIE erwarten, dass das JV im ersten Quartal 2020 die Arbeit aufnehmen kann.

Die Aktie von EDPR hat im Jahr 2019 eine gute Performance gezeigt und um etwa 38 Prozent auf 10,22 Euro zugelegt 2020 knüpft die Aktie bislang an den Wachstumskurs an. Aktuell liegt der Kurs bei 11,08 Euro (24.01.2020, Börse Stuttgart). Im Vergleich zum Schlusskurs 2019 entspricht das einem Plus von 8,4 Prozent.

© IWR, 2020

24.01.2020