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Neuausrichtung: Enercon bündelt Kompetenzen - Standorte Aurich und Magdeburg

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Aurich - Der Windkraftanlagen-Hersteller Enercon plant, sein Produktionsnetzwerk neu aufzustellen. Im Zuge der internationalen Neuausrichtung sollen an den Standorten Aurich und Magdeburg Kompetenzzentren für den Anlagen- und den Generatorbau entstehen.

Die Neuaufstellung wird in enger Zusammenarbeit mit den bisherigen Produktionspartnern von Enercon erfolgen. Ziel ist es, einige der dafür zuständigen externen Unternehmen im Rahmen des Restrukturierungsprozesses in die Enercon-Gruppe einzugliedern – auch gesellschaftsrechtlich, teilte das Unternehmen mit.

Ziel ist es laut Enercon, "das Know-how für die Fertigung der wichtigsten Kernkomponenten für ENERCON WEA zu erhalten und die Produktionsstandorte in Deutschland zukunftssicher auszurichten.“

Am Standort Aurich/Niedersachsen soll dazu in den kommenden Monaten ein „Kompetenzzentrum Mechatronic“ entstehen, das sämtliche für die Herstellung von Maschinenhäusern, Rotornaben und E-Komponenten erforderliche Fertigungsprozesse und Fachkenntnisse bündelt und das Leitwerk für diese Hauptkomponenten in der neu aufgestellten globalen Supply Chain von Enercon bildet.

Am Standort Magdeburg-Rothensee/Sachsen-Anhalt ist dementsprechend ein „Kompetenzzentrum Generator“ vorgesehen. Als Generator-Leitwerk soll es die für die Herstellung von fremderregten und Permanentmagnet-Generatoren der Marke Enercon erforderlichen Fachkenntnisse und Fertigungsprozesse konzentrieren.

Gleichzeitig ist es das erklärte Ziel von Enercon, mit diesem Schritt die Produktionsstandorte Aurich und Magdeburg für das internationale Geschäft zu stärken.

© IWR, 2020

14.08.2020