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Neue Wind-Projekte: PNE AG baut Eigenbetrieb weiter aus

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Cuxhaven - Die PNE AG hat die Leistung der Windparks im Eigenbetrieb durch zwei neu in Betrieb genommen Wind-Projekte in Schleswig-Holstein auf 151,6 Megawatt (MW) ausgebaut.

Die Projekte „Langstedt“ und „Lentföhrden“ mit einer Gesamtleistung von 21 MW wurden von der zur PNE-Gruppe gehörenden WKN GmbH entwickelt. Davon wurden vier Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von zusammen 16,8 MW in den Eigenbestand der PNE-Gruppe übernommen.

Der Windpark „Langstedt“ im Kreis Schleswig-Flensburg besteht aus drei Windenergieanlagen vom Typ Vestas V150 mit je 4,2 MW und einer Gesamtnennleistung von 12,6 MW. Eine der Anlagen wurde im Auftrag für die Landeigentümer gebaut. Die beiden anderen sind für den Eigenbestand der PNE AG vorgesehen. Das Projekt wurde auf der Grundlage des Konzeptes der WKN Tochtergesellschaft WKN Wertewind entwickelt, die sich auf Beteiligungskonzepte konzentriert. Geplant ist in diesem Zusammenhang eine Bürgerbeteiligung in Form eines Bürgersparplans. Das Windenergieprojekt „Lentföhrden“ im Kreis Segeberg besteht aus zwei Windenergieanlagen vom Typ Vestas V150 mit einer Nennleistung von jeweils 4,2 MW. Trotz des geltenden Ausbaumoratoriums in Schleswig-Holstein wurde für beide Wind-Projekte Ende 2019 eine Ausnahmegenehmigung erwirkt.

Die PNE-Gruppe hat derzeit weitere Windparks mit rund 90 MW in Bau, die ebenfalls für den Eigenbetrieb vorgesehen sind. Andere Projekte befinden sich in der Entwicklung sowie in Genehmigungsverfahren. Bis 2023 soll der Eigenbetrieb von Windparks auf bis zu 500 MW ausgebaut werden.

© IWR, 2021

30.03.2021