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Post EEG-Anlagen: Naturstrom liefert 2022 Ökostrom aus über 330 Windenergieanlagen

© Naturstrom AG© Naturstrom AG

Düsseldorf – Die Naturstrom AG hat für 2022 zahlreiche Direktlieferverträge (PPAs) mit Betreibern abgeschlossen, deren Windenergieanlagen nach einer 20-jährigen Betriebszeit aus dem Anwendungsbereich der EEG-Vergütung ausgeschieden sind und eine Anschlussregelung benötigen.

Die Windenergieanlagen produzieren somit weiterhin emissionsfreien Strom, der nun direkt an die Ökostromkunden von Naturstrom fließt.

In über 200 Verträgen mit kleinen, unabhängigen Anlagenbetreibern wie Landwirten und Bürgerenergie-Gesellschaften bündelt der Düsseldorfer Ökoenergie-Anbieter Naturstrom insgesamt 324 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 200 Megawatt (MW). Strom aus weiteren elf Windparks mit Post EEG-Anlagen mit einer Leistung von 21 MW bezieht Naturstrom zudem über einen Rahmenvertrag mit dem Direktvermarkter Quadra Energy.

Die prognostizierte Jahreseinspeisung für die gesamten rund 220 MW liegt bei ca. 300 Millionen Kilowattstunden, was rein rechnerisch in etwa dem Jahresbedarf von knapp 94.000 durchschnittlichen Dreipersonenhaushalten entspricht.

„Es ist wichtig, dass ausgeförderte, aber noch voll funktionstüchtige Windräder weiterhin klimafreundlichen Strom erzeugen, bis bessere Rahmenbedingungen für das Repowering geschaffen werden“, betont Naturstrom-Vorstand Oliver Hummel mit Blick auf die dringend nötige Beschleunigung des Erneuerbaren-Zubaus.

Bereits 2021 hatte der Öko-Energieversorger Strom aus insgesamt 250 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 180 MW an seine Kundinnen und Kunden geliefert. Dies war zum Jahreswechsel von 2020 auf 2021 erstmals möglich geworden, da 20 Jahre nach Inkrafttreten des EEG 2000 die ersten Anlagen überhaupt aus der gesetzlichen Einspeisevergütung gefallen sind.

© IWR, 2022

20.01.2022