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Verkehrswende: Ørsted prüft mit weiteren Partnern Herstellung grüner Flugkraftstoffe bis zum Jahr 2025

© Ørsted© Ørsted

Fredericia, Kopenhagen / Dänemark - Der dänische Energiekonzern und Offshore-Windenergie-Spezialist Ørsted verfolgt im Rahmen der Partnerschaft „Green Fules for Denmark“ das Ziel zum Aufbau einer Produktion für nachhaltige Kraftstoffe mit einem CO2-Reduktionspotenzial von 850.000 Tonnen bis zum Jahr 2030.

Neben Ørsted wird die Partnerschaft von SAS, Copenhagen Airports, A.P. Moller - Maersk, DFDS und DSV geleitet.

Aufgrund der gewachsenen dänischen Ambitionen im Bereich Power-to-X hat sich die "Green Fuels for Denmark" Partnerschaft dazu entschlossen, Teile des Projekts vorzuziehen und zwei Jahre früher als bisher geplant grüne Kraftstoffe für den Schwerlastverkehr zu produzieren. Konkret hat die Partnerschaft beschlossen, 100 MW der ursprünglich geplanten 250-MW-Elektrolysekapazitäten der zweiten Phase von 2027 auf 2025 vorzuziehen und mit der Abscheidung von nachhaltigem Kohlendioxid im Jahr 2025 zu beginnen. Zudem wollen die Partner prüfen, ob die Produktion von umweltfreundlichen Flugkraftstoffen ebenfalls auf das Jahr 2025 vorgezogen werden kann.

Green Fuels for Denmark" soll nach Angaben von Ørsted bis 2027, wenn die zweite Phase in vollem Umfang in Betrieb genommen wird, mengenmäßig grüne Kraftstoffe liefern, die dem gesamten dänischen Inlandsverbrauch an Flugturbinenkraftstoff entsprechen. Damit könnte das Ziel der dänischen Regierung, bis 2030 einen zu 100 Prozent grünen Inlandsflugverkehr zu realisieren, drei Jahre früher als geplant erreicht werden.

"Die jüngste Ankündigung des dänischen Premierministers, die Umstellung des Luftverkehrs auf umweltfreundliche Technologien beschleunigen zu wollen, hat uns in der Partnerschaft veranlasst, nach einem Weg zu suchen, der die Produktion von umweltfreundlichem Flugkraftstoff bereits ab 2025 ermöglicht. Wir von Green Fuels for Denmark sind bereit, diese technologische Herausforderung anzunehmen, um Dänemarks Position als grüner Vorreiter in den kommenden Jahrzehnten zu sichern und einen grünen Durchbruch für die globale Umgestaltung der Luftfahrtindustrie zu erreichen ", so der Ørsted CEO Mads Nipper. Die Erfüllung der dänischen Ziele für 2025 und 2030 erfordere jedoch die Schaffung eines Rechtsrahmens, der grünen Flugkraftstoff zu einer echten und wettbewerbsfähigen Alternative zu fossilen Kraftstoffen mache.

© IWR, 2022

11.02.2022