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Wechsel: Christian Hürlimann wird Renewables CEO bei MET Group

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Zug/Schweiz - Die MET Group hat seit dem 1. Mai 2021 mit Christian Hürlimann einen neuen Renewables Chief Executive Officer (CEO). Hürlimann wird für den Ausbau, die Integration und das Management des MET-Portfolios im Bereich erneuerbare Energien verantwortlich sein.

Hürlimann kommt von EKZ Renewables zu MET, der Tochtergesellschaft für erneuerbare Energie der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ), an deren Aufbau er maßgeblich beteiligt war. Er war mehrere Jahre als Geschäftsführer für EKZ Renewables tätig und für die Entwicklung, Akquisition sowie den Betrieb von Windparks und Solarkraftwerken in mehreren europäischen Ländern verantwortlich.

MET betrachtet das Wachstum der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien als Kernstück ihrer künftigen Geschäftsstrategie. „Unser Ziel ist es, ein bedeutender Akteur im Markt für erneuerbare Energien vor allem in Mittel- und Osteuropa zu werden und unser Portfolio an erneuerbaren Energien bis 2023 auf 500+ Megawatt zu erhöhen“, so MET Group CEO Benjamin Lakatos. Das Onboarding von Christian Hürlimann werde MET dabei unterstützen, das Geschäft mit erneuerbaren Energien zu stärken und die ambitionierten Wachstumspläne voranzutreiben.

Die MET Group ist ein Energieunternehmen mit Hauptsitz in der Schweiz, das auf den Erdgas- und Strommärkten tätig ist. MET ist in 14 Ländern durch Tochtergesellschaften, auf 25 nationalen Gasmärkten und 22 internationalen Handelsplätzen vertreten. Im Jahr 2020 betrug der konsolidierte Umsatz der MET Group 11,2 Mrd. EUR, das Volumen des gehandelten Erdgases lag bei 71 Milliarden Kubikmetern.

Als Teil ihrer Expansionsstrategie im Bereich der erneuerbaren Energien hat die MET Group kürzlich einen 42-MW-Windpark von Enel in Bulgarien erworben, zudem schreitet das mit NIS gegründete Joint Venture zum Bau eines 102-MW-Windparks in Serbien voran. Das Energieunternehmen verfügt über mehrere in Betrieb befindliche und baureife Greenfield-Solarkraftwerke in Ungarn, die nach Fertigstellung und Inbetriebnahme eine Gesamtleistung von fast 250 MW aufweisen werden.

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03.05.2021