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Windmarkt Frankreich: RES und Alpiq unterzeichnen Vertrag für Windpark-Repowering

© Alpiq© Alpiq

Lausanne, Schweiz / Kings Langley, UK - Im Jahr 2006 ist in der Gemeinde Roussas im Department Drôme in Frankreich der Windpark Gravières mit sechs Windturbinen und einer Leistung von 10,5 Megawatt (MW) in Betrieb gegangen. Um den Stromertrag zu steigern, hat der Schweizer Stromproduzent und Energiedienstleister Alpiq die komplette Erneuerung des Windparks beschlossen und einen Entwicklungsvertrag mit der RES Group abgeschlossen.

Ziel des Repowering-Projektes ist es, alle alten Bestands-Windenergieanlagen durch moderne Turbinen zu ersetzen. Dadurch steigt die installierte Leistung um etwa 30 Prozent auf etwa 13,8 MW an. Auch die jährliche Stromproduktion erhöht sich um ca. 30 Prozent von 25 Millionen kWh (Mio. kWh) auf ca. 32 Mio. kWh. Eine Änderung der derzeitigen Aufstellung und Anzahl der Generatoren ist nicht vorgesehen. Die Windturbinen sollen im Zeitraum 2023 - 2024 ausgetauscht werden, der Park wird dann seit 18 Jahren in Betrieb sein.

Gravières ist einer der ersten von RES in Frankreich entwickelten und gebauten Windparks, der anschließend von Alpiq erworben wurde. RES bringt in das Repowering-Projekt neben seinem umfangreichen Know-how auf dem Gebiet der Windenergie die Erfahrungen aus seinen ersten genehmigten bzw. bereits im Genehmigungsverfahren befindlichen Repowering-Projekten mit ein. Das Unternehmen beabsichtigt, neben Gravières in diesem Jahr noch vier weitere Repowering-Projekte für Dritte bei der Präfektur zur Genehmigung einzureichen.

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22.07.2020