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Bundesländer

Der Startschuss für den Ausbau der Windenergie in Deutschland fiel bereits den 1990er-Jahren in den Küstenbundesländern Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Die höheren Windgeschwindigkeiten in den nördlichen Bundesländern spiegeln sich beim Ausbau wider.

Niedersachsen führt beim Windenergie-Ausbau

Auf Platz 1 des Bundesländer-Rankings der Onshore-Windenergie bei der insgesamt installierten Leistung steht unangefochten das Bundesland Niedersachsen mit über 10.500 MW, vor Schleswig-Holstein mit mehr als 6.800 MW. Darauf folgen Brandenburg (rd. 6.750 MW), Nordrhein-Westfalen (rd. 5.450 MW) und Sachsen-Anhalt (rd. 5.100 MW). Am Ende liegen das Saarland sowie die Stadtstaaten Bremen, Hamburg und Berlin.
 

Windenergie Bundeslaender

 

Entwicklung 2017: Binnenland-NRW auf Rang zwei hinter Niedersachsen

Im Jahr 2017 ist der Windenergiezubau in Deutschland weiterhin dynamisch verlaufen. Onshore wurden brutto Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von über 5.300 MW neu errichtet. Den größten Zubau an Land verzeichnet Niedersachsen (1.430 MW), gefolgt von Nordrhein-Westfalen (870 MW), vor Schleswig-Holstein (550 MW), Brandenburg (540 MW) und Baden-Württemberg (400 MW). Der Gesamt-Zubau inklusive der Windenergie auf See beläuft sich 2017 auf rd. 6.580 MW.