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Wie schnell sich Siemens-Windkraftanlagen energetisch amortisieren

Hamburg – Siemens Wind Power and Renewables hat nun eine detaillierte Energie- und CO2-Ökobilanz seiner Produkte veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass sich die Windkraftanlagen in Onshore-Parks bereits nach wenigen Monaten energetisch amortisieren.

Die Ökobilanzen basieren auf quantifizierten, umweltbezogenen Informationen aus dem gesamten Produktlebenszyklus, die auf Basis von vier Windenergie-Projekten berechnet wurden: Zwei Offshore-Windparks mit je 80 Anlagen und zwei Onshore-Windprojekte mit je 20 Turbinen wurden untersucht.

Energetische Amortisation für Onshore-Windparks nach 4,5 und 5,5 Monaten

Wichtige Erkenntnisse liefert nach Angaben von Siemens die Produkt-Lebenszyklusanalyse bei der Amortisationszeit. Sie beschreibt den Zeitraum, in dem ein Windpark die Energiemenge produziert, die er über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg verbraucht. Für einen Onshore-Windpark mit einer durchschnittlichen Windgeschwindigkeit von 8,5 Metern pro Sekunde beträgt die energetische Amortisationszeit bei den Siemens-Turbinen des Typs SWT-3.2-113 etwa 4,5 Monate. Hierbei wurde auch der Gesamtaufwand für Material, Herstellung, Bau, Betrieb, Wartung sowie anschließenden Rückbau und Verwertung berücksichtigt. Bei einem Onshore-Windpark mit Anlagen des Typs SWT-2.3.108 liegt diese Amortisationsdauer bei 5,5 Monaten.

Offshore Windparks sparen jede Menge CO2
Die energetische Amortisationszeit eines Offshore-Windparks von Siemens ist derzeit noch etwas länger. Je nach Turbinen-Typ liegt die sogenannte „energy payback time“ zwischen 9,5 Monaten (Anlagentyp D6-WEA) und 10,5 Monaten (Anlagentyp G4). Während der vorgesehenen 25-jährigen Laufzeit produziert ein Offshore-Windpark mit 80 Siemens-Anlagen des Typs D6-WEA etwa 53 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom und spart dabei 45 Mio. Tonnen CO2 ein. Dies entspricht einem CO2-Ausstoß von sieben Gramm pro Kilowattstunde. Im Vergleich dazu beträgt bei Stromproduktion aus fossilen Quellen der CO2-Ausstoß im weltweiten Durchschnitt 865 g/kWh.

Transparenz für Kunden, Entwickler und Behörden
„Im Rahmen der Umweltdeklarationen bieten wir Kunden, Entwicklern und Behörden die notwendige Transparenz zur ökologischen Leistungsfähigkeit unserer Produkte und spornen uns zugleich selbst an, unser Anlagenangebot kontinuierlich weiterzuentwickeln und damit seine Wettbewerbsfähigkeit zu stärken“, erklärt Markus Tacke, CEO der Siemens Divison Wind Power and Renewables.

© IWR, 2014

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