Internationale Windenergie-News
Emirate und ihre Geschäfts-Doppelstrategie: Offshore-Windenergie und Gas-Lieferungen für Deutschland
Essen - Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) bauen ihr Energiegeschäft mit Deutschland auf zwei ganz unterschiedlichen Ebenen aus. Während der auf erneuerbare Energien spezialisierte Masdar-Konzern und RWE gemeinsame Investitionen bei den deutschen Offshore-Windenergie-Ausschreibungen 2027 prüfen, verhandeln RWE und der staatliche Energiekonzern ADNOC über bis zu zwei langfristige Gas-Lieferverträge für Deutschland, Europa und weitere Märkte. weiter...
EU gibt weitere 661 Mio. Euro für Niederlande frei - Offshore-Windenergie, Gebäudesanierung und grüner Wasserstoff im Fokus
Brüssel - Die Niederlande kommen bei der Umsetzung ihres mit EU-Mitteln finanzierten Aufbauprogramms voran. Die EU-Kommission hat den vierten Zahlungsantrag über 661 Mio. Euro vorläufig positiv bewertet. Zu den erreichten Zielen gehören Maßnahmen für den Ausbau der Offshore-Windenergie, mehr als 820.000 energetische Verbesserungen an Wohngebäuden sowie Forschungs- und Demonstrationsprojekte für grünen Wasserstoff. weiter...
Offshore-Windpark Oranje Wind startet Bauphase - RWE und Total Energies verbinden 795-MW-Windpark mit Speichern und Wasserstoff
Essen/Utrecht - Der Offshore-Windpark OranjeWind von RWE und TotalEnergies ist in die Bauphase auf See gestartet. Das erste von insgesamt 53 Monopile-Fundamenten wurde in der niederländischen Nordsee installiert. Der Windpark mit einer Leistung von 795 MW soll Anfang 2028 vollständig in Betrieb gehen. weiter...
Russland baut und betreibt russisches Atomkraftwerk in der Türkei - AKW Akkuyu vor Inbetriebnahme
Münster - Das erste Atomkraftwerk in der Türkei steht vor der Inbetriebnahme des ersten Blocks. Doch anders als die Bezeichnung als türkisches Atomkraftwerk vermuten lässt, gehört das AKW Akkuyu nicht dem türkischen Staat. Eigentümer ist der russische Staatskonzern Rosatom, der das Kernkraftwerk in der Türkei finanziert, baut und auch betreibt. weiter...
Strom: Neuer Kapazitätsmarkt kostet bis zu 35 Mrd. Euro - Vor allem Gaskraftwerke werden gefördert
Berlin - Deutschland schafft einen neuen Markt zur Absicherung der Stromversorgung: Kraftwerke und Batteriespeicher sollen künftig zusätzlich dafür bezahlt werden, dass sie bei Bedarf gesicherte Leistung bereitstellen. Auch flexible Stromverbraucher können an dem neuen Kapazitätsmarkt teilnehmen. Die EU-Kommission hat das deutsche Modell jetzt genehmigt. Die Kosten werden bis 2045 auf insgesamt 15,6 bis 35,2 Mrd. Euro geschätzt. weiter...
Taiwans Offshore-Wind-Ausbau: Ørsted bringt 920 MW Offshore-Windparkkomplex vor Changhua auf die Zielgerade
Fredericia - Der dänische Energiekonzern Ørsted hat vor Taiwans Küste den Bauabschluss seines zweiten Offshore-Windpark-Komplexes im Gigawattmaßstab gefeiert. Mit den Windparks Greater Changhua 2b und 4 wächst der bestehende Windpark-Cluster vor Changhua auf einen neuen Kapazitäts-Meilenstein. weiter...
Alpiq baut europäisches Speicherportfolio systematisch aus - erster Großbatteriespeicher in Deutschland übernommen
Lausanne - Der Schweizer Energiekonzern Alpiq treibt trotz eines deutlichen Ergebnisrückgangs den Ausbau seines europäischen Flexibilitätsgeschäfts voran. Das gesicherte Batteriespeicherportfolio ist auf mehr als 1.000 MW gewachsen und wird durch Pumpspeicherkraftwerke sowie Handels- und Kundenlösungen ergänzt. weiter...
Offshore-Wind-Spezialist Cadeler verdoppelt Umsatz und EBITDA – Aktie legt kräftig zu
Kopenhagen – Der internationale Offshore-Windmarkt wächst weiter. In diesem Umfeld hat der dänische Spezialist für den Transport, die Installation und das Management von Offshore-Windturbinen und Fundamenten, Cadeler, starke Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2026 vorgelegt. Der Aktienkurs klettert. weiter...
Batteriespeicher im Nahen Osten im Aufwind: L&T sichert Großauftrag über drei Projekte
Mumbai – Batteriespeicher gewinnen im Nahen Osten als Baustein für Versorgungssicherheit und den Ausbau erneuerbarer Energien zunehmend an Bedeutung. Die Renewables-Sparte des indischen Mischkonzerns Larsen & Toubro (L&T) hat sich in diesem wachsenden Markt einen Großauftrag zur Entwicklung mehrerer Batteriespeicherprojekte in der Region gesichert. weiter...
Batteriespeicher ohne Lithium: Heidelberg und Phenogy bündeln Kompetenzen für Natrium-Ionen-Speicher
Wiesloch – Der Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druckmaschinen (Heidelberg) steigt über seine Tochter HD Advanced Technologies (HDAT) in die industrielle Fertigung von Batteriespeichern ein und bündelt seine Kompetenzen mit dem Schweizer Speicherentwickler Phenogy, um eine europäische Wertschöpfungskette für lithium- und kobaltfreie Natrium-Ionen-Technologie aufzubauen. weiter...
Scatec steigt in Rumänien in die Onshore-Windkraft ein – Stromproduktion klettert im zweiten Quartal um 21 Prozent
Oslo – Der norwegische Erneuerbare-Energien-Anbieter Scatec erweitert sein Portfolio über verschiedene Technologien und Märkte hinweg. Mit der gesicherten Finanzierung für ein Windprojekt in Rumänien steigt das Unternehmen erstmals in Europa in die Onshore-Windkraft ein und ergänzt damit sein bestehendes Solargeschäft im Land. weiter...
Langzeitspeicher für Windstrom: Wasserstoff-Eisen-Batterie soll in den Niederlanden Netzengpässe entschärfen
Zeewolde/Arnheim – Netzengpässe bremsen in den Niederlanden zunehmend die Nutzung von Windstrom, weil die Übertragungskapazitäten oft ausgeschöpft sind. Der Betreiber Windpark Zeewolde und der Speicherentwickler Elestor wollen dieser Einschränkung mit einem Langzeitspeicher begegnen, der direkt an die Hochspannungsstation angeschlossen wird. weiter...
Gegen nächtliches Blinken: Dark Sky und Enertrag Systemtechnik weiten BNK-Ausbau in den Niederlanden weiter aus
Prenzlau – Die Dark Sky GmbH und die Enertrag Systemtechnik GmbH haben eine erste Projektphase zur Ausstattung von Windparks in der niederländischen Provinz Limburg mit bedarfsgesteuerter Nachtkennzeichnung (BNK) abgeschlossen. Zwei Windparks sind... weiter...
Kurswechsel bei Ørsted: Dänischer Offshore-Windkonzern kehrt nach Kapitalerhöhung zur Dividende zurück – erste Ausschüttung 2027 geplant
Fredericia – Der dänische Offshore-Windkonzern Ørsted hat seine Halbjahreszahlen veröffentlicht und zugleich einen Kurswechsel in seiner Dividendenpolitik angekündigt: Nach einer Phase der Kapitalstärkung kehrt das Unternehmen zu einer regelmäßigen Ausschüttung an seine Aktionäre zurück und sieht sich zugleich wieder in der Lage, neue Wachstumschancen im Offshore-Windmarkt zu verfolgen. weiter...