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New York will mehr Offshore-Windenergie

New York/Münster – Der US-Bundesstaat New York will in den kommenden Jahren im großen Stil in die Nutzung der Offshore-Windenergie einsteigen. Nun sollen weitere Flächen auf See ausgeschrieben werden.

Vor den Küsten New Yorks sollen in den nächsten Jahren mehrere große Offshore-Windparks entstehen. Nach einer ersten Ausschreibung Ende 2016 hat der US-Staat nun die Ausschreibung von vier weiteren Flächen auf den Weg gebracht.

New York will mindestens vier weitere Offshore-Areale ausschreiben
Der Bundestaat New York hat das Bureau of Ocean Energy Management (BOEM) aufgefordert, die Identifizierung und Vergabe von mindestens vier weiteren Flächen für die Windenergie-Nutzung vor New Yorks Atlantikküste anzustoßen. Jede der Flächen soll über eine Offshore-Kapazität von wenigstens 800 Megawatt (MW) verfügen.

Zur Unterstützung hat der Staat New York dem BOEM Daten über ein bevorzugtes Areal übermittelt. Die Fläche liegt etwa 32 Kilometer (20 Meilen) vor der Küste. Die Bundebehörde soll die Daten und Analysen zudem nutzen, um ihr Identifikations-Verfahren für geeignete Areale zu beschleunigen. Dies werde aus Sicht des Bundesstaates die Entwicklung einer Offshore-Windindustrie unterstützen.

Staatsministerin Rosado: Ausgeglichener Offshore-Masterplan
„Die Identifizierung eines möglichen Areals ist ein weiterer großer Schritt, um die Entwicklung der Offshore-Windenergie in New York voranzutreiben“, unterstreicht Alicia Barton, CEO der Agentur für Energieforschung- und Entwicklung des Staates New York (Nyserda). Auch New Yorks Staatsministerin Rossana Rosado betont: „Der ambitionierte Offshore Wind Masterplan des Staates New York bereitet einen Weg zur Entwicklung Offshore-Windenergie, der die Möglichkeiten für Wirtschaft und neue Energien mit der vielfältigen Nutzung und den Ressourcen von New Yorks Atlantikküsten in Einklang bringt.“

New York will 2.400 MW Offshore-Leistung bis 2030
New Yorks Gouverneur Adrew Mark Cuomo (Demokratische Partei) verfolgt das Ziel, bis 2030 die Hälfte des Stromverbrauchs des Staates mit regenerativen Energien zu decken und die Treibhausgasemissionen um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. New York plant daher, bis 2030 Offshore-Windparks mit einer Gesamtkapazität von 2.400 MW zu errichten. Diese sollen 1,2 Millionen New Yorker Haushalte mit Strom versorgen und jedes Jahr fünf Millionen Tonnen CO2-Emissionen im Stromsektor einsparen.

Statoil Gewinner der ersten Offshore-Ausschreibung
Bereits Ende 2016 hatte das BOEM in einer Ausschreibung eine Fläche bei New York mit einer Offshore-Kapazität von über 1.000 MW vergeben. In einer ersten Entwicklungsstufe sollen davon 400 bis 600 MW erschlossen werden. Gewinner der damaligen Ausschreibung ist Statoil. Neben dem norwegischen Staatskonzern hatten sich auch Innogy US Renewable Projects LLC, Dong Energy Wind Power (U.S.) Inc., wpd offshore Alpha LLC und EDF Renewable Development Inc beworben.

© IWR, 2017


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06.10.2017

 



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