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Weg frei für RWE: Offshore-Windprojekt Nordseecluster A geht nach DNV-Zertifizierung in die Bauphase

Hamburg – Die unabhängige Prüf- und Zertifizierungsgesellschaft DNV hat für das Offshore-Windprojekt Nordseecluster A (NC 1 und NC 2) in der deutschen Nordsee den dritten Meilenstein nach dem Standard des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) zertifiziert. Mit der Freigabe ist der Weg für die Turbineninstallation und damit der Übergang in die Bauphase frei.

Das Nordseecluster ist ein Gemeinschaftsprojekt von RWE und Norges Bank Investment Management (NBIM) und umfasst zwei Ausbaustufen (A & B). Nach den aktuellen Planungen zählt es zu den größten Offshore-Windprojekten in Deutschland mit einer geplanten Gesamtkapazität von bis zu 1,6 Gigawatt (GW).

Designphase vollständig zertifiziert
Die DNV-Zertifizierung bestätigt, dass die Designphase des Projekts – einschließlich Planung für Installation, Betrieb und Rückbau – sämtliche regulatorischen Anforderungen des BSH erfüllt. Mit der dritten BSH-Freigabe ist RWE nun berechtigt, mit der physischen Installation der Windturbinen am Projektstandort zu beginnen.

„Der Übergang von Planung und Design zur physischen Konstruktion bringt uns einen Schritt näher daran, saubere, zuverlässige Energie zur Unterstützung der deutschen Klimaziele zu liefern", sagte Sven Schulemann, Project Director Nordseecluster bei RWE.

Offshore-Wind als Säule der deutschen Energiewende
Deutschland hat sich im geltenden Rechtsrahmen ambitionierte Ausbauziele gesetzt: mindestens 30 GW Offshore-Windkapazität bis 2030, 40 GW bis 2035 und 70 GW bis 2045 – bei gleichzeitig möglichst geringen öffentlichen Subventionen.

„Lokale, sichere und verlässliche Energie ist wichtig für Deutschlands Energiewende. Unabhängige Verifizierung spielt eine Schlüsselrolle beim Risikomanagement und bei der sicheren und zuverlässigen Umsetzung großer Offshore-Windprojekte wie dem Nordseecluster", sagte Mette Redanz, Vice President Renewables Certification bei DNV.

© IWR, 2026


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09.06.2026

 



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