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Pressemitteilung WuF – Windenergie und Flugsicherheit GmbH

BNK: Der LightManager steht in den Startlöchern

Bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung (BNK)<br />
© Windenergie und Flugsicherheit GmbH, Foto: Tom Niklas Kraack
Bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung (BNK)
© Windenergie und Flugsicherheit GmbH, Foto: Tom Niklas Kraack
Sehestedt (iwr-pressedienst) - Für die bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung (BNK) von Windenergieanlagen hat die Windenergie und Flugsicherheit GmbH mit dem LightManager ein hochmodernes, transpondergestütztes System entwickelt, welches nicht nur die Vorgaben der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift (AVV) zur Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen vollumfänglich erfüllt, sondern auch ein Höchstmaß an Präzision, Flexibilität und Ausfallsicherheit bietet.


Multilateration macht den Unterschied

Der LightManager basiert auf dem Multilaterationsverfahren, bei welchem mehrere Sensoren die Position eines Flugobjekts mit maximaler Genauigkeit bestimmen. So kann das Einschalten der Nachtkennzeichnung exakt auf den Wirkraum begrenzt werden. Über die permanente Überwachung des Luftraums lassen sich zudem Transponderausfälle in den Luftfahrzeugen erkennen und die Nachtkennzeichnung vorsorglich aktivieren (Fail Save) – ein wesentlicher Beitrag zur Flugsicherheit.


Schleswig-Holstein und Hamburg bereits vollständig erschlossen

Technisch betrachtet besteht die Transponderüberwachung des LightManagers aus zwei Teilsystemen, den Sensoren und den Clients/Bridges. Die Sensoren bestehen aus mehreren, voneinander entfernt stehenden Antennen mit jeweils einer Steuereinheit, die üblicherweise im Gondelinneren montiert wird. Für Schleswig-Holstein und Hamburg konnte bereits ein vollständiges Sensornetzwerk realisiert werden, an welches nun beliebig viele Windenergieanlagen angeschlossen werden können. Die dort benötigten LightManager Clients und Bridges werden vor Ort im Bodenbereich einer geeigneten Masteranlage, in der Übergabestation oder im Umspannwerk installiert. Hier befinden sich die benötigten zentralen Schnittstellen, Internetanschlüsse sowie die Stromversorgung zum Anschluss der Hardware.


Fachexpertise mit ISO-zertifizierter Qualität

Die Windenergie und Flugsicherheit GmbH konnte bei der Entwicklung des LightManagers auf weitreichende Erfahrungen mit dem FlightManager aufbauen, welcher bereits seit fünf Jahren im Umfeld militärischer Flugplätze verbaut wird. Ein bewährter, mit verschiedenen WEA-Herstellern abgestimmter Systemaufbau bietet für Luftfahrt und WEA-Betreibern gleichermaßen ein Höchstmaß an Sicherheit.

Im Mai 2020 wurde das Qualitätsmanagement der Windenergie und Flugsicherheit GmbH nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert. Daneben wurde auch ein Zertifizierungsaudit für das Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001:2018 erfolgreich bestanden. Mit dem in Kürze erwarteten Abschluss der Baumusterprüfung des LightManagers steht allen Interessenten ein zeitgemäßes BNK-System zur Verfügung, welches keine Wünsche offenlässt.


Trotz Mehrleistung preislich attraktiv

Zum Wettbewerb auf dem BNK-Markt äußert sich Geschäftsführer Torsten Levsen: „Mit der Verpflichtung zur bedarfsgesteuerten Nachtkennzeichnung werden die Betreiber von Windenergieanlagen von unterschiedlichen Systemen und Anbietern umworben. Wir sind uns des umkämpften Marktes bewusst, haben uns aber dennoch dazu entschieden, mit dem LightManager ein in jeder Hinsicht kompetitives Produkt zu entwickeln, welches trotz sichtbarer Mehrleistung sogar für Einzelanlagen preislich attraktiv ist.“


Die Windenergie und Flugsicherheit GmbH

Die Windenergie und Flugsicherheit GmbH mit Sitz in Sehestedt wurde 2013 von der Denker & Wulf AG und Clemens Krips, Radarexperte und ehemaliger Fluglotse der Bundeswehr, gegründet. Seit 2015 begrenzt das von einem interdisziplinären Expertenteam entwickelte FlightManager-System die Störwirkungen von Windenergieanlagen auf das militärische Flugsicherungsradar über eine bedarfsgerechte WEA-Abschaltung im betroffenen Luftraum. Die hier gesammelten Erfahrungen flossen 2019 auch in die Entwicklung des nun vorgestellten LightManagers ein, der die bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung (BNK) von Windenergieanlagen auf Basis moderner Transponder- und Multilaterationstechnik ermöglicht. Die gesetzliche Frist zur Umsetzung der BNK-Pflicht endet für Neu- und Bestandsanlagen ab einer Gesamthöhe von 100 Metern am 30.06.2021 – über eine weitere Verlängerung wird aktuell noch diskutiert.


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BU: Bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung (BNK)
© Windenergie und Flugsicherheit GmbH, Foto: Tom Niklas Kraack

Sehestedt, den 08. September 2020


Veröffentlichung und Nachdruck honorarfrei; ein Belegexemplar an die WuF – Windenergie und Flugsicherheit GmbH wird freundlichst erbeten.


Achtung Redaktionen: Für Fragen steht Ihnen gerne zur Verfügung

Pressekontakt:
WuF – Windenergie und Flugsicherheit GmbH
Clemens Krips, Geschäftsführer
Torsten Levsen, Geschäftsführer
E-Mail: bnk@wuf-gmbh.com
Telefon 04357 99 77 943


WuF – Windenergie und Flugsicherheit GmbH
Windmühlenberg
24814 Sehestedt
https://www.wuf-gmbh.de



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