Ausbau: LM Wind Power nimmt zweite Fertigungslinie für Offshore-Blätter in Betrieb
Cherbourg, Frankreich - Angesichts des steigenden Bedarfs hat der zu GE Renewable Energy gehörende Rotorblatthersteller LM Wind Power in seinem Werk in Cherbourg, Frankreich, eine zweite Produktionslinie für die 107 Meter langen Rotorblätter gestartet, mit denen GE Offshore-Windenergieanlagen vom Typ Haliade-X ausgestattet werden sollen.
Die jetzt zum Einsatz kommende zweite Rotorblattform hat zuvor die Prototypenphase durchlaufen. GE Renewable Energy hat darüber hinaus angekündigt, weiter in die Modernisierung des Werks zu investieren. Das Unternehmen plant eine Erweiterung des Standorts mit dem Bau einer zusätzlichen Halle für die Endbearbeitung der Rotorblätter (Post-Molding), bevor diese verschifft werden.
Zudem ist es geplant, am Standort 200 neue Mitarbeiter einzustellen, um die wachsende Nachfrage aus der der Offshore-Windindustrie zu decken. Damit würde die Gesamtzahl auf etwa 800 Mitarbeiter anwachsen. Jeder neue Mitarbeiter durchläuft im Werk ein intensives sechswöchiges Schulungsprogramm, das die notwendigen Fähigkeiten und technischen Kenntnisse für die Herstellung von Rotorblättern vermitteln soll. Am Standort Cherbourg sollen vor allem neue Mitarbeiter für die Produktion eingestellt werden. Zudem werden auch Produktionsleiter, Qualitätskontrolleure und Wartungstechniker gesucht.
LM Wind Power hat weltweit Rotorblattfabriken in Brasilien, Kanada, China, Indien, Polen, Spanien, Frankreich, der Türkei und den Vereinigten Staaten. Das Werk in Cherbourg wurde vor etwa dreieinhalb Jahren im April 2018 als erste Produktionsstätte für Rotorblätter für Windturbinen in Frankreich eröffnet. Seit 1978 hat LM Wind Power mehr als 241.000 Rotorblätter produziert, was einer installierten Leistung von mehr als 121.000 MW (121 GW) entspricht. Im Jahr 2018 wurde LM nach Angaben von GE das erste klimaneutrale Unternehmen in der Windbranche.
© IWR, 2026
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