EE-Ausbau auf den Philippinen zieht stark an: Energieministerium vergibt mehr als?10.000?MW neue EE-Kapazität auf den Philippinen
Manila (Philippinen) - Die Regierung der Philippinen hat sich das Ziel gesetzt, den Anteil erneuerbarer Energien im Strommix bis 2030 auf 35?Prozent und bis 2040 auf 50 Prozent zu steigern. Der Ausbau der erneuerbaren Energien auf den Philippinen gewinnt daher zunehmend an Dynamik.
Das zeigen neben den anziehenden Installationszahlen auch die Ergebnisse der aktuellen Green-Energy-Ausschreibungsrunde. Nach Angaben des philippinischen Department of Energy (DOE) wurden in der vierten Auktionsrunde kürzlich 123 Projekte mit einer Leistung von über?10.195?MW bezuschlagt. Dazu gehören Solarprojekte (Solarparks, Dach- und Floating-Anlagen), Windparks sowie erneuerbare Energieprojekte mit Batteriespeichern. Die Projekte sollen zwischen 2026 und 2029 in Betrieb genommen werden und auch zur Netzstabilität beitragen.
Das Ergebnis zeige das Vertrauen der Investoren in die saubere Energiewende des Landes, erklärte das Energieministerium. Die Auktionsrunde steht laut DOE im Zusammenhang mit der Vision der Regierung für nachhaltige und energiegesicherte Philippinen. Ziel ist es, den Anteil erneuerbarer Energien am Strommix des Landes zu erhöhen und die Abhängigkeit von importierten fossilen Brennstoffen zu verringern, um eine verlässliche und nachhaltige Stromversorgung für alle Filipinos sicherzustellen.
Allein im Jahr 2024 wurden auf den Philippinen regenerative Energieprojekte mit einer Leistung von 794,34 Megawatt (MW) neu installiert. Das ist nach Angaben des DOE mehr als die zusammen 759,82 MW an Kapazitäten, die in den Jahren 2021 bis 2023 zugebaut wurden (2021: 230,10 MW / 2022: 328,18 MW und 2023: 201,54 MW). Darüber hinaus trug das philippinische Einspeiseprogramm (Net-Metering) von 2015 bis 2024 etwa 141 MW bei, während von 2009 bis 2024 laut DOE zusätzlich Anlagen mit einer Leistung von 252 MW im Rahmen von erneuerbare Energieprojekten zur Eigenversorgung errichtet wurden.
© IWR, 2025
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