Energiewende USA: Batteriespeichermarkt in Kalifornien wächst rasant - Ehrgeiziges Ausbauziel 2045
Sacramento, USA - Die Energiespeicherung ist in Kalifornien ein wichtiges Instrument zur Unterstützung der Netzzuverlässigkeit und zur Ergänzung der reichlich vorhandenen erneuerbaren Energiequellen in dem US-Bundesstaat. Bild: Aktueller Batteriespeicher-Bestand in Kalifornien nach Anlagentyp (links) und Zielmarke 2045 (rechts) © California Energy Commission
Von 2018 bis 2024 ist die Batteriespeicherkapazität in Kalifornien dynamisch gewachsen und ist von 500 Megawatt (MW) auf nunmehr fast 13.400 MW gestiegen (Stand: Oktober 2024). Davon entfallen rund 11.460 MW auf Batteriespeicher bei Versorgungsunternehmen, knapp 1.360 MW auf Privathaushalte und rund 580 MW auf Unternehmen. Da es sich i.d.R. um 4 Std-Speicher handelt, liegt die Speicherkapazität damit bei über 50 GWh. Mit dieser Batterieflotte gilt Kalifornien als international führend bei der Energiespeicherung. Bis Ende des Jahres 2024 sollen weitere 3.000 MW in Betrieb genommen werden sollen, so dass die Gesamtleistung der Batteriespeicher dann bei rund 16.400 MW liegen dürfte.
Da mit dem zunehmenden Bau von Batteriespeichern auch die Kosten der Batterietechnologie kontinuierlich sinken, nimmt der Stellenwert des Speichersegmentes in den nächsten Jahren in Kalifornien weiter zu. Nach Angaben der kalifornischen Regierung ist davon auszugehen, dass der Bedarf an Batteriespeichern bis zum Jahr 2045 in dem US-Bundesstaat weiter deutlich auf eine Leistung von 52.000 MW zunimmt. Unter der Voraussetzung, dass es sich dabei auch in Zukunft vornehmlich um 4-Stunden-Speicher handelt, könnte die gespeicherte Strommenge bis 2045 dann auf eine Kapazität von über 200 GWh steigen.

© IWR, 2026
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