Mainova baut wasserstofffähiges Gaskraftwerk: Stabil durch die Zeitenwende - Mainova zeigt auf Hauptversammlung Stärke und Strategie
Frankfurt am Main - Inmitten geopolitischer Unsicherheiten, wirtschaftlicher Volatilität und ambitionierter klimapolitischer Ziele positioniert sich die Mainova AG als konstanter Stabilitätsanker in der Energiebranche. Auf der heutigen Hauptversammlung präsentierte der Frankfurter Energieversorger robuste Geschäftszahlen und ehrgeizige Investitionsvorhaben, flankiert von klaren politischen Forderungen an Berlin.
Mit einem bereinigten Konzernergebnis (EBT) von 216,4 Millionen Euro (2023: 148,2 Mio. Euro) erzielte Mainova 2024 ein Plus von über 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Vorstandschef Dr. Michael Maxelon sprach von einem „außergewöhnlich erfolgreichen Jahr“ – getragen von gezielten Investitionen in Dekarbonisierung, Digitalisierung und Versorgungssicherheit in Höhe von über 500 Millionen Euro.
„Wir ebnen der fossilfreien Energiezukunft den Weg“, erklärte Maxelon und verwies auf konkrete Projekte wie die Umrüstung des Heizkraftwerks West auf ein wasserstofffähiges Gaskraftwerk bis zur Heizperiode 2026/27. Parallel soll das Fernwärmenetz in Frankfurt verdoppelt und die Stromnetzinfrastruktur um über 1.000 Megawatt erweitert werden – Maßnahmen, die der Energiehauptstadt Deutschlands neue Resilienz verleihen sollen.
Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Mainova, lobte das Unternehmen als „verlässlichen Partner für Klimaschutz und Versorgungssicherheit“. Mit über 3.300 Beschäftigten gewährleiste Mainova nicht nur eine nachhaltige und zukunftssichere Energie- und Wasserversorgung, sondern treibe auch ambitionierte Projekte für Versorgungssicherheit und Klimaschutz voran.
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