Mega-US-Windprojekt SunZia Wind speist erstmals ein: Pattern Energy startet Inbetriebnahme von 3,5-GW-Windpark in New Mexico
Münster / San Francisco (USA) - Ungeachtet der restriktiven Energiepolitik von US-Präsident Donald Trump hat das SunZia-Windprojekt im US-Bundesstaat New Mexico Medienberichten zufolge erstmals Strom ins Netz eingespeist. Der Schritt markiert den Beginn der schrittweisen kommerziellen Inbetriebnahme eines der größten Onshore-Windprojekte weltweit.
Mit 915 Windturbinen und einer Gesamtleistung von 3,5 GW (3.500 MW) sowie rund 550 Meilen an Hochspannungs-Gleichstrom-(HGÜ)-Übertragungsleitungen handelt es sich nach Angaben des Projektentwicklers und Eigentümers Pattern Energy um das bislang größte Clean-Energy-Infrastrukturprojekt in der US-Geschichte.
Der durch den Windpark erzeugte Strom soll in den Westen und Südwesten der USA transportiert werden. Ziel ist die systemische Verbindung von Erzeugungs- und Verbrauchsregionen, um bestehende Engpässe im US-Stromnetz zu reduzieren.
Anders als bei großen Windprojekten oft üblich, ist der Projektstart der Stromlieferung dabei weitgehend im laufenden Bau- und Inbetriebnahmeprozess erfolgt, ohne öffentliche Zeremonie oder formellen politischen Rahmenakt.
Pattern Energy positioniert SunZia als integriertes Energieinfrastrukturvorhaben, das Erzeugung und Übertragung gemeinsam denkt. Das Unternehmen entwickelt, baut und betreibt Projekte im Bereich erneuerbarer Energien und zählt zu den führenden Akteuren für großskalige Windenergie- und Netzinfrastruktur in Nordamerika.
Nach Angaben von Pattern Energy sind bereits während der Umsetzung erhebliche wirtschaftliche Effekte entstanden, darunter Investitionen in Milliardenhöhe, Beschäftigung in der Region sowie langfristige Einnahmen für Kommunen entlang der Trasse.
Die vollständige Inbetriebnahme des Gesamtprojekts ist für die kommenden Jahre vorgesehen.
© IWR, 2026
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